„EXPERTENTIPP – Polizei“ heißt meine Kolumne auf der Ratgeberseite der Volksstimme und seit 2024 auch in der Mitteldeutschen Zeitung, in der ich alle 14 Tage über aktuelle Fälle aus Sachsen-Anhalt informiere und Tipps zur Kriminalitätsvorbeugung gebe.

Cartoons von Sven Kirchner – Fotos mit KI generiert

 

201 Betrug mit Paysafe-Card

Die Magdeburgerin Karin G. (66) steht mit beiden Beinen im Leben, ist bestens informiert über gängige Betrugsmaschen und war bis vor kurzem fest davon überzeugt, dass Sie nicht auf irgendwelche Tricks hereinfällt – und doch ist es passiert. Von ihrer alten Freundin Isabelle aus Frankreich bekam sie eine Mail, in der sie ihr, wie sonst auch auf französisch, mitteilte, dass sie schmerzhaft erkrankt sei und zur Linderung der Schmerzen dringend eine zweite ärztliche Meinung einholen wolle. Das sei aber mit einem erhöhten finanziellen Aufwand verbunden. Weil sie damit ihre Familie nicht beunruhigen wolle, bat sie um die Übersendung von acht Paysafe-Cards im Wert von je 100€. Die weitere Verständigung sollte nicht per Telefon, sondern ausschließlich per Mail erfolgen. Karin G. war überaus bestürzt über diese Nachricht. Sie wunderte sich zwar, weil Isabells Ehemann Arzt ist und sie keine finanziellen Probleme haben, ging aber trotzdem auf die Bitte ein. Ihr Gedanke – Vielleicht wollte Isabelle nicht, dass ihr Mann davon erfährt. Sie besorgte sich in verschiedenen Läden insgesamt acht Paysafe-Cards a 100€, fotografierte diese ab und schickte sie per Mail als Anhang an ihre Freundin. Prompt kam auch ein Dankeschön aber gute zehn Minuten später kam die Bitte noch einmal Paysafe-Cards in gleicher Höhe zu übersenden. Als Frau G. sich erneut auf den Weg machte, um weitere Cards zu kaufen, kamen ihr Zweifel. Sie überprüfte die E-Mail und musste feststellen, dass die Absenderadresse auf …gmail.com endete und damit anders als die echte Adresse der Freundin. Das Geld war weg und ihre Freundin bestätigte ihr in einem Telefongespräch, dass offensichtlich ihr Adressbuch gehackt wurde. Diese Masche ist auch in Frankreich bekannt.

Sie sollten bei Geldforderungen, egal unter welcher Legende sie laufen, stets den direkten oder telefonischen Kontakt zu der betreffenden Person suchen und auch mit anderen Personen darüber sprechen. Und bitte: Zahlen Sie nichts mit Paysafe- oder anderen Gutscheinkarten.

 200 Bankin-App-Betrug

Täglich wird von Betrugsmaschen berichtet, die sich im Internet abspielen. Jetzt aber warnt die Polizei vor einer Betrugsvariante, die sich noch ganz analog, auf der Straße abspielt und das sogar europaweit.

Die Masche ist uralt, nur die Umsetzung hat ein neues Gewand. Hier in Deutschland, meist in Regionen, in denen viele Touristen sind, aber auch in beliebten Touristenzielen im Ausland, werden Menschen von Männern mit irischer oder englischer Staatsangehörigkeit angesprochen, die vorgeben in einer finanziellen Notlage zu sein und dringend Bargeld benötigen. Häufig wird erzählt, dass ihnen das Portemonnaie nebst EC-Karte gestohlen wurde. Manchmal berichten sie davon, dass ihr PKW abgeschleppt wurde und sie einen hohen Betrag als Auslöse entrichten müssen. An Bargeld kommen sie aber nicht, weil ihre EC-Karte vom Geldautomaten angeblich nicht akzeptiert werde. Es geht meist um einen Betrag von 200€. Das Geld soll nicht einfach so geliehen werden, sondern es wird, vor Ort und für den Helfer sichtbar auf dessen Konto überwiesen. Dafür nutzen die Betrüger eine Banking-App. Noch während des Gesprächs wird die App geöffnet und auf das Konto des ahnungslosen Opfers der Überweisungsauftrag eingetragen. So nach dem Motto: „Schauen Sie, hier steht jetzt der Betrag und wenn ich jetzt bestätige, ist das Geld auf Ihrem Konto …“.  Diese Transaktion wird allerdings nie durchgeführt oder im letzten Moment abgebrochen, ohne dass der Passant etwas davon mitbekommt.

Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde Sie um Bargeld bitten. Besonders, wenn sie behaupten, das Geld sofort per Überweisung zurückzahlen zu können. Hinterfragen Sie die geschilderte Notlage und lassen Sie sich nicht von dramatischen Erzählungen unter Druck setzen. Auf keinen Fall sollten Sie sich emotional manipulieren lassen. Betrüger erwecken gezielt Mitleid, um Ihre Hilfsbereitschaft auszunutzen. Als Kenner der Masche empfehle ich Ihnen, wenn es jemand bei Ihnen versucht, umgehend die Polizei zu informieren, damit die Betrüger noch vor Ort gestellt werden können.

       

          199 Abzocke mit Rundfunkbeitrag

          Wer seine Wohnadresse ändert oder neue Bankdaten hat, muss das auch der Gebühreneinzugszentrale für das Einziehen des Rundfunkbeitrags melden. Das geht relativ einfach auf den offiziellen Internetseiten des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Bei der Suche nach der richtigen Seite landet man schnell auf einer privaten Website, deren Betreiber für diesen Service eine Gebühr verlangen oder sogar Ihre Daten missbrauchen und damit Zugriff auf Ihr Konto erlangen.

          Eine 56-jährige Frau stellte für die Umstellung einen Überweisungsauftrag über 39,99€ an ihre Bank aus. Kurz danach erhielt sie von einer Bankmitarbeiterin die Auskunft, dass die aufgeführte Bankverbindung auf einer roten Liste betrügerischer Aktivitäten ganz oben stehe. Die Firma hat ihren Sitz in Dubai – und die kümmern sich garantiert nicht um Ihren Rundfunkbeitrag. Weil das alles zeitnah geschehen ist, konnte der Auftrag storniert werden.

          Diese vermeintlichen Service Leister, die angeblich Hilfe bei der An- oder Ummeldung anbieten, haben sich einfach nur zwischengeschaltet. Dass der Service kostenpflichtig ist, steht irgendwo, gut versteckt, in einem langen Fließtext.

          In den gängigen Suchmaschinen findet man diese Seiten meist ganz vorn. Viele verzichten auf das Runterscrollen, um sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen und so die offiziellen Seiten zu erkennen. Dann wird schnell auf solche Seite geklickt und das Unheil nimmt seinen Lauf.

          Es lohnt sich, immer erst das Impressum einer Seite anzuschauen, um zu wissen, wer der Anbieter ist und wo er seinen Sitz hat. Wenn es um Geld geht, dann sollte man sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen besonders gut durchlesen. Dort finden Sie dann meist versteckte Hinweise auf anfallende Kosten. Achten Sie bei den angezeigten Ergebnissen auch auf Hinweise wie „Gesponert“, „Anzeige“ oder „Werbung“. Alle Online-Service-Angebote zum Rundfunkbeitrag sind kostenlos. Die dazugehörigen Formulare finden Sie – und das ist ganz einfach zu merken – unter www.rundfunkbeitrag.de.

             198 Kein Mitleid beim Enkeltrick?

            … lautete die Überschrift zu einem Leserbrief eines Mannes aus unserer Region. Da ist man schnell geneigt, ihm zuzustimmen. Recht hat er auf alle Fälle mit seiner Aufforderung, dass Kinder mit Ihren in die Jahre gekommenen Eltern darüber sprechen sollten. Völlig richtig ist es auch, ein solches Gespräch sofort zu beenden und das in Not geratene Kind über eine bekannte Telefonnummer anzurufen oder gleich die Polizei zu informieren. Es gibt auch die Möglichkeit, durch gezielte Fragen zur Person die Betrüger zu entlarven. Den meisten Menschen gelingt das auch. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass unsere Kinder und Enkel für uns die wichtigsten Personen sind. Wenn wir erfahren, dass sie einen Menschen getötet haben und nun in Untersuchungshaft müssen, stecken viele von uns in einem emotionalen Tunnel. Sie sind nicht mehr in der Lage rational zu denken, leiden mit dem Angehörigen und sind bestrebt, alles zu tun, damit denen eine Haft erspart bleibt. Die Täter geben über das Telefon immer neue Anweisungen und stellen Nachfragen, so dass ihre Opfer keine Gelegenheit haben, einen klaren Gedanken zu fassen oder bei anderen Hilfe zu suchen. Ich kenne viele Beispiele und das nicht nur von sehr alten Menschen. Vielleicht kennen Sie ihn. Er heißt Prof. Christian Pfeiffer, war einmal Justizminister in Niedersachsen und leitete sein eigenes Kriminologisches Institut in Hannover.

            Bei ihm klingelte einmal das Telefon und eine „Kriminalistin“ erzählte, dass seine Tochter eine Frau überfahren habe und jetzt in Untersuchungshaft müsse, wenn keine Kaution bezahlt werden würde. Völlig unter Schock stehend war er am Telefon eine halbe Stunde damit beschäftigt, gemeinsam mit der Anruferin nach Wegen zu suchen, wie er das Geld besorgen könne um die Haft seiner Tochter zu vermeiden. Sein Glück: nach 30 Minuten brach das Telefongespräch zusammen. Jetzt versuchte der Ex-Kriminologe durch einen Anruf im Polizeirevier zu erfahren, wo seine Tochter festgehalten wird. Der Beamte, der vermutlich erst einmal an einen Anruf vom Spaßtelefon dachte, hat den Professor dann behutsam an die gängige Masche mit dem Schockanruf erinnert.

            Also: Investieren Sie Zeit in Gespräche mit Ihren Angehörigen und haben Sie Nachsicht mit denen, die mit solch einer Situation überfordert sind.

                 

                    197 Fahrraddiebstahl

                     Die Frühlingssonne treibt nicht nur die Frühblüher ans Licht, sie sorgt auch dafür, dass die Fahrräder wieder auf den Straßen zu sehen sind. Mehr Fahrräder heißt auch mehr Fahrraddiebstähle. Die Aufklärungsquote im Jahr 2024 in Sachsen-Anhalt betrug 11,3%. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 9.017 Fahrraddiebstähle. In Magdeburg und Halle werden am meisten Fahrräder gestohlen. Die Polizei in der Landeshauptstadt sieht dafür aber mit einer Aufklärungsquote von 18,6% recht gut aus. Der Trend der letzten Jahre, dass immer mehr E-Bikes gestohlen werden, setzt sich fort. Es lohnt sich also sein Fahrrad und das E-Bike wirkungsvoll zu sichern.

                    Für die motorisierten Varianten gilt der gleiche Diebstahlschutz wie für jedes Standardfahrrad. Das heißt

                    • Registrieren Sie Ihr Rad per Fahrradpass und versehen Sie es mit individueller Codierung, die z.B. eingraviert werden kann
                    • Wählen Sie immer einen gut beleuchteten und möglichst belebten Abstellplatz
                    • Das Fahrrad immer und überall anschließen, auch wenn man nur kurz zum Bäcker reingeht
                    • wichtig ist eine gute Qualität des Fahrradschlosses. Es gibt zertifizierte Fahrradschlösser, die eine hohe Sicherheit bieten. Sie sind nach Sicherheitsstufen klassifiziert. Die 1 ist die unterste Stufe und die 10 die höchste. In der höheren Region sollten Sie sich beim Schlosskauf auch bewegen.
                    • Zu diesen empfehlenswerten Schlössern gehören Faltschlösser, stabile Bügel- oder Kettenschlösser
                    • Wobei empfohlen wird, das Rad immer mit zwei verschiedenen Schlössern zu sichern, also Faltschloss und Kettenschloss oder Bügelschloss und Faltschloss u.s.w.
                    • Zum Sichern gehört auch, dass das Rad an einem Fahrradständer, einem Gitter oder Laternenmast fest angeschlossen wird
                    • Bei den E-Bikes wird empfohlen, den Akku zu entfernen. Das hat großen theoretischen Wert, ist aber oft nicht praktikabel, wenn ich mir vorstelle, dass ich mein Rad am Bahnhof parke und den Akku im Rucksack mit zur Arbeit schleppen soll.

                     196 Und plötzlich ist das Kennzeichen weg

                     

                    Kfz-Kennzeichen hat jeder an seinem Auto – aber dass diese Kennzeichen auch ein begehrtes Objekt von Dieben sind, ahnt kaum jemand. 2024 wurden in Sachsen-Anhalt über ……. Kennzeichen gestohlen. Und dabei mussten sich die Täter nicht einmal sonderlich anstrengen. Meist sind die Nummernschilder nur in die handelsübliche Plastehalterung eingeklemmt, aus der sie sekundenschnell entfernt werden können. In den meisten Fällen bringen Täter die gestohlenen Kennzeichen an ihrem PKW an, tanken damit und verschwinden, ohne zu bezahlen. Auf der Überwachungskamera ist nicht selten nur eine dunkle Gestalt mit ins Gesicht gezogenem Basecap zu erkennen aber ein gut sichtbares Kennzeichen. Und das gehört dann einem ahnungslosen PKW-Besitzer, der manchmal erst Tage später merkt, dass seine Nummernschilder fehlen. Nicht selten begehen Täter Einbrüche oder Überfälle und haben dabei gestohlene Nummernschilder an ihren Fahrzeugen. Damit Sie nicht plötzlich Besuch von der Polizei bekommen, sollten Sie einen Kennzeichendiebstahl umgehend telefonisch bei der Polizei melden, damit die Fahndung nach Ihren Nummernschildern eingeleitet werden kann.

                    So ein Kennzeichendiebstahl bringt Rennereien mit sich und kosten Geld. Die Zulassungsstelle verlangt für die Ausstellung eines neuen Kennzeichens bis zu 60€. Dazu kommen dann noch mal rund 30€ für die Nummernschilder.

                    Deshalb lohnt sich eine effektive Sicherung. Das geht mit Nieten, was aber nicht so praktisch bei einem gewollten Nummernschildwechsel ist. Ich empfehle: schrauben Sie Ihre Kennzeichen an. Das aber nicht einfach mit einer Karosserieschraube. Die kann ein Täter schnell mit einem Kreuzschlitzschrauber abschrauben … und glauben Sie mir, so ein Ding gehört bei denen zur Standardausrüstung.

                    Befestigen Sie Ihre Nummernschilder mit Maschinenschrauben, die von der Innenseite mit einer selbstsichernden Mutter versehen oder, wie wir es zu DDR-Zeiten gemacht haben, mit einer Kontermutter gesichert sind. Da wird sich jeder Dieb nach 30 Sekunden vergeblichen Schraubens entschließen, doch lieber das ungesicherte Kennzeichen vom Auto Ihres Nachbarn zu stehlen.

                         

                             195. Der Plastikflaschentrick

                            „Schon jehört, Herr Schirmer? – In Burg hamse een Auto jeklaut, mit ne janz raffinierte Methode …“ sagte in der Burger Einkaufsmeile ein Mann zu mir und berichtete über das, was er gehört hat. Also: Auf dem Parkplatz vom Marktkauf haben Autodiebe bei einem PKW eine leere, verschlossene Plastikflasche zwischen der Karosserie und dem Vorderrad auf der Beifahrerseite geklemmt und dann gewartet, bis der Fahrzeugbesitzer vom Einkauf zurückkam und seine Waren im Kofferraum verstaute. Die Flasche auf der Beifahrerseite hatte er nicht entdeckt. Dann startete er das Auto und fuhr los. Wie zu erwarten, gab die Flasche ungewöhnliche Geräusche von sich und platzte dann mit lautem Knall, als der Reifen über sie rollte. Man kann sich den Schreck des Fahrers gut vorstellen und seine Reaktion nachvollziehen. Ohne den Motor auszuschalten, stieg er aus und ging um das Fahrzeug, um die Ursache der Geräusche festzustellen. Diesen Moment nutzte der Täter aus, sprang in das Fahrzeug und fuhr damit fort. Ein Alptraum! Klingt irgendwie plausibel und wurde deshalb auch schon millionenfach in den sozialen Medien geteilt. Das aber nicht erst seit dem „Autodiebstahl“ in Burg sondern schon seit 2016. Mal abgesehen davon, dass es für Diebe recht umständlich ist, lange auf das mögliche Opfer zu warten und dann noch mitzubekommen, dass die Begleitung die Flasche entdeckt, birgt so ein Coup auf belebtem Parkplatz immer das Risiko erwischt zu werden. Ich verrate es Ihnen: Es gab keinen Autodiebstahl mit dem Plastikflaschentrick. Nicht in Burg und auch in keiner anderen Stadt Deutschlands. Aber weil die Geschichte so schön Entsetzen und Angst erzeugt, wird sie gern verbreitet. Erzählen Sie die Story ruhig weiter, aber bitte nicht vergessen zu erwähnen, dass sie frei erfunden ist.

                                 194 Falschgeld von der Bank?

                                Nichts ist unmöglich – aber die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen beim Abheben in der Bankfiliale von der Angestellten Falschgeld, und das noch in großem Stil, herausgegeben wird, geht schon gegen Null. Aber der Reihe nach: Ein 87jähriger erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich als „Polizeikommissar Becker“ vorstellte. Er verwickelte den Senior in ein langes Telefongespräch, in dem er von Verbrechern erzählte, die zurzeit unterwegs sind und überwiegend ältere Menschen um ihr Geld bringen. Offensichtlich überzeugte er den Senior auch davon, dass sein Geld auf der Bank nicht sicher sei und er deshalb alles, was möglich ist, abholen solle. Sein Angebot: Ein Polizeibeamter würde vorbeikommen, sein Geld abholen und es bei der Polizei sicher aufbewahren. Als er mit dem Geld zuhause war, gab es einen erneuten Anruf von dem vermeintlichen Polizisten mit der Aufforderung, ihm die Nummern der Geldscheine durchzusagen. Dieses Prozedere endete mit der Feststellung, dass es sich bei den Scheinen um Falschgeld handele, was die Polizei vorübergehend sicherstellen würde. Ein Unbekannter holte dann ganze 12.000€ von dem Rentner ab.

                                Wenn sich ein Anrufer bei Ihnen als Polizeibeamter vorstellt, dann fragen sie nach seinem Namen und nach seiner Polizeidienststelle. Lassen sie sich nicht unter Druck setzen und notieren sie in seine Angaben. Bitten Sie ihn, sich in einer viertel Stunde noch einmal zu melden. In dieser Zeit sollten sie ihr zuständiges Polizeirevier anrufen und die Angaben überprüfen. Und bitte die Telefonnummer verwenden, die im Telefonbuch steht. Wenn es gar nicht anders geht, auch mal die 110. Auf keinen Fall die Nummer zurückrufen, die ihnen der Anrufer mitteilt. Meist reicht diese Ankündigung schon und die Betrüger rufen nicht mehr an, weil sie merken, das da einer ist, der sich nicht austricksen lässt. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen über diesen Anruf. Die sind nicht unmittelbar betroffen und können den Betrug eher durchschauen.

                                   193. Unseriöse Handwerker zocken ab

                                  Sie kamen früher von den britischen Inseln jetzt aber oft aus Osteuropa und entpuppen sich, nach anfänglicher Höflichkeit, nicht unbedingt als Gentlemans. Dachdeckerkolonnen ziehen in ländlichen Gebieten von Haus zu Haus und bieten die Reinigung des Daches, Reparaturarbeiten oder einfach nur eine Überprüfung des Dachstuhls zu „Schnäppchenpreisen“ an. Wer sich darauf einlässt, tappt in eine Kostenfalle und bezahlt zudem meist noch Leistungen von schlechter Qualität.

                                  Ende vergangenen Jahres traf es einen 61-jährigen aus Harzgerode. Unangemeldet klopfte ein Mann an die Tür und bot an, Reparaturarbeiten am Dach des Hauses vorzunehmen. Gegen eine Vorauszahlung von 1.600€ legten der „Chef“ und seine beiden Mitarbeiter umgehend los. Nach Beendigung der Reparaturen am Dach forderten die Männer plötzlich 4.700€ und nötigten ihn mit Drohungen zur Zahlung. Die Masche ist immer dieselbe. Im Jerichower Land boten Wanderarbeiter eine Dachreparatur an und noch während des Auftragsgesprächs im Haus deckten die „Handwerker“ unaufgefordert Teile des Dachs ab. Man einigte sich auf einen Preis im unteren dreistelligen Bereich. Als die Arbeit halb erledigt war, wurde verkündet, dass sich der Preis pro Quadratmeter beziehe und jetzt mehrere eintausend Euro fällig seien. Da so viel Geld nicht zur Verfügung stand, reagierten Männer aggressiv und wütend, ergaunerten sich noch 300€ und verließen mit einem weißen Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen unverrichteter Dinge die Baustelle.

                                   

                                  Sie sollten bei reisenden Handwerkern einiges beachten:

                                  1. Lassen Sie grundsätzlich Vorsicht walten. Im Fall einer Reklamation stehen diese Handwerker nicht mehr zur Verfügung.
                                  2. Fordern Sie ein schriftliches, verbindliches Angebot ein, das eine Preiserhöhung während der anstehenden Reparatur ausschließt.
                                  3. Lassen Sie sich die genaue Anschrift der Firma geben und den Ausweis des Verantwortlichen zeige (Namen notieren). Prüfen Sie im Internet oder lassen Sie sich Auskünfte über das Unternehmen von der Handwerkskammer geben.
                                  4. Sollten Sie mit überzogenen Forderungen konfrontiert werden oder die Handwerker setzen Sie mit Drohungen unter Druck, informieren Sie die Polizei über 110.
                                  5. Vermeiden können Sie all diese Probleme, wenn Sie sich von vornherein an regionale Handwerker wenden.

                                     192. Gefahrlos ins neue Jahr

                                    Die Feuerwehr hat erhöhte Einsatzbereitschaft, Polizisten machen verstärkten Dienst, die Notaufnahmen in den Krankenhäusern haben jede Menge zu tun und das alles, weil in überschwänglicher Festtagslaune zu Silvester leichtsinnig mit Feuerwerkskörpern umgegangen wird. Eigentlich dürfte nichts Schlimmes passieren, wenn sich jeder an die Regeln hält aber die Praxis sieht anders aus. Wer Böllern will, muss sich erst einmal Feuerwerkskörper kaufen. Der Verkauf von F2-Feuerwerk ist nur an den letzten drei Tagen des Jahres erlaubt und startet in der Regel am 29. Dezember. Da der 29.12. in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, startet der Verkauf diesmal bereits am Sonnabend, also dem 28. Dezember.

                                    Hinweise und Tipps für ein sicheres Silvester

                                    • Nur Feuerwerkskörper mit einer Zulassungsnummer der BAM benutzen.
                                    • Kaufen Sie keine ungeprüfte „Schwarzmarkt-Ware“.
                                    • Lesen und beachten Sie die Gebrauchsanweisung.
                                    • Lagern Sie Knallkörper und Raketen kühl.
                                    • Verwenden Sie beim Einsatz von Raketen Starthilfen und halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Menschen ein.
                                    • Unterlassen Sie das Bündeln von Raketen.
                                    • Brennen Sie Feuerwerkskörper nur im Freien ab.
                                    • Zünden Sie sogenannte Blindgänger nicht nach, sondern übergießen Sie diese mit Wasser.
                                    • Werfen Sie Feuerwerkskörper nicht unachtsam weg und zielen Sie niemals auf Menschen.
                                    • Lassen Sie Kinder und Jugendliche nur ungefährliche Artikel abbrennen!
                                    • Verschließen Sie Fenster, insbesondere Dachfenster und Balkontüren.
                                    • Räumen sie brennbare Materialien von Ihrem Balkon, da Raketen dort oftmals landen und Brände verursachen können.
                                    • Achten Sie auf Ihre Tiere. Sie reagieren oft unberechenbar bei lauten Knallgeräuschen.

                                    Alarmieren Sie bei einem Brand sofort die Feuerwehr unter der Rufnummer 112!

                                       191. Einbrüche in Gartenlauben

                                      Wer einen Kleingarten sein Eigen nennt, der weiß, dass es jetzt, in der kalten Jahreszeit heißt, alles winterfest zu machen. Das gilt für die Pflanzen aber auch in besonderem Maße für die Lauben und Bungalows.

                                      Die Polizei registrierte in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr (2023) 1.361Einbrüche in Gartenanlagen. Den Gartenbesitzern entstand dadurch ein Schaden von 404.429 Euro.

                                      Von November bis März wird am häufigsten eingebrochen. Einen absoluten Einbruchschutz gibt es nie. Man kann aber eine ganze Menge dafür tun, um es den Tätern schwer zu machen. In Sachsen-Anhalt blieben im vergangenen Jahr immerhin 39 Prozent der registrierten Diebstahlsdelikte in Kleingärten, Lauben und Bungalows im Versuch stecken. Die Sicherheit fängt schon vor der Laube an. Ein stabiler, hoher Gartenzaun, der schwer zu überklettern ist, bringt die Täter schon mal dazu, es lieber beim Nachbarn mit dem niedrigen Zaun zu versuchen. Wenn das Gartentor mit einem guten Schloss versehen ist, dann ziehen Einbrecher schob einmal weiter.

                                      Es gibt bei Laubenbesitzern unterschiedliche Philosophien. Manche sagen: „Ich schließe lieber gar nicht ab, dann wird der Sachschaden durch das Aufbrechen nicht so groß“. Davor kann ich nur dringend abraten. Täter streifen durch die Gartenanlagen und suchen bewusst nach leicht zugänglichen Lauben, um darin zu übernachten oder Party zu feiern. Was die hinterlassen, ist oft ein Totalschaden. Wer eine gute komplette Sicherung in einem Stück finanziell nicht stemmen kann, der sollte es auf alle Fälle etappenweise tun.

                                      Zur Grundsicherung gehört, dass die Tür mit einem hochwertigen Zylinderschloss und stabilem Schließblech gesichert wird. Für die Winterzeit empfehle ich, alle Fenster von außen mit einer Schichtholz- oder Vollholzplatte komplett abzudecken. Diese Platten sollten mit einer durchgehenden Gewinde-Rundkopfschraube, die durch den Fensterrahmen führt und von innen verschraubt wird, befestigt werden.

                                      Wer sich ausführlich informieren will, dem empfehle ich bei den zuständigen Polizeirevieren oder direkt bei ihrem Regionalbereichsbeamten nachzufragen. Die Polizei hat Broschüren, die speziell zu diesem Thema richtig gute Informationen geben.

                                        190. Falsche DRK-Mitarbeiterin

                                        Wir haben uns daran gewöhnt, dass fließendes Wasser, eine funktionierende Heizung, Strom zu jeder Tageszeit und Telefonieren und Fernsehen rund um die Uhr in unserem Haus oder in unserer Wohnung eine Selbstverständlichkeit ist. Technik muss aber auch gewartet werden, deshalb wundert sich niemand, wenn Kontrollen oder Wartungsarbeiten angekündigt werden und Mitarbeiter der unterschiedlichsten Gewerke vor der Tür stehen und ihre Arbeit erledigen wollen. Einer Seniorin wurde unlängst eine eher ungewöhnliche Dienstleistung angeboten. An ihrer Tür klingelte eine Frau, die angab vom DRK zu kommen. Sie bot eine kostenlose Massage. Beeindruckt von dem großzügigen Service ließ sie die Unbekannte in die Wohnung und begab sich mit ihr zum Massieren ins Bad. Bei geschlossener Badtür wurde dort einige Minuten die Schulterpartie massiert, bis plötzlich das Telefon der Massörin klingelte, sie sich kurz entschuldigte und das Bad verließ … sie kam allerdings nicht wieder zurück. Als die Seniorin nach einigen Minuten nachschaute, war die vermeintlichen DRK-Mitarbeiterin verschwunden und mit ihr runde 2.100 EURO aus einer Geldkassette und ihrem Portemonnaie. Als die Massörin in die Wohnung gebeten wurde hat sie mit großer Wahrscheinlichkeit hinter sich die Tür zum Treppenhaus nur angelehnt. hörbar eingeklinkt, dann aber unbemerkt einen kleinen Spalt geöffnet. So konnte ihr Komplize unbemerkt in die Wohnung gelangen, sich umschauen und mit dem Geld verschwinden.

                                        Meldet sich jemand bei Ihnen unangekündigt, lassen Sie ihn vor der verschlossenen Tür stehen, bis Sie sich telefonisch von der Richtigkeit des Besuches bei der Hausverwaltung oder dem entsprechenden Unternehmen erkundigt haben. Sie können sich auch den Betriebsausweis oder die Visitenkarte zeigen lassen und den Namen mit dem Personalausweis oder Führerschein des Besuchers abgleichen. Stimmt beides überein, dann den Namen notieren, bevor sie ihn einlassen. Verweigert er den Datenabgleich, dann stimmt dort meist etwas nicht und Sie können getrost die 110 anrufen.

                                          189. Falsche Bankmitarbeiter am Telefon

                                          Banken und Sparkassen verwahren unser Geld und genießen deshalb auch unser Vertrauen. Allerdings nutzen immer wieder Betrüger dieses Vertrauensverhältnis aus und vergreifen sich, mit bösen Tricks, an dem Ersparten vieler Bankkunden. So verlor eine 81jährige Frau 35.000€, ein 50jähriger Mann war nach einem Anruf 18.000€ los und einem 47jährigen fehlten nach dem Telefonat mit einer vermeintlichen Bankmitarbeiterin knappe 5.000€. Es erwischt also nicht nur ältere Menschen.

                                          Meist wird behauptet, dass es ungewöhnliche Kontobewegungen gab. Unter dem Vorwand, die Sicherheit des Kontos zu erhöhen oder die Abbuchungen zu stornieren, werden Kontodaten, wie die IBAN und ein oder mehrere TAN (Transaktionsnummer) erfragt.

                                          Bekommen Sie einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, dann lassen Sie sich den Namen des Anrufers geben und erklären Sie, dass Sie umgehend zurückrufen werden. Das aber bitte über die Telefonnummer, die Sie in Ihren Unterlagen haben.

                                          In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen:

                                          • Bankmitarbeiter fordern von Ihnen niemals die PIN oder die TAN.
                                          • Also bitte keine sensiblen Online-Banking-Zugangsdaten per Telefon oder per Messenger Nachricht preisgeben.
                                          • Das auch nicht, wenn der Anrufer Sie unter Druck setzt – also nach dem Motto: Sie müssen jetzt unbedingt reagieren, in jeder Minute, die Sie warten, kann mehr Geld von Ihrem Konto abgebucht werden … das ist alles nur Ablenkung.
                                          • Fragen Sie den Anrufer einfach nach ihrem Geburtsdatum. Wenn er Zugriff auf Ihre bei der Bank angegebenen Daten hat, kann er Ihnen das sagen.
                                          • Ein Wort noch zu den Echtzeitüberweisungen. Gehen Sie einfach mal davon aus, dass nichts so dringend ist, dass das Geld in den nächsten Sekunden schon auf dem anderen Konto sein muss, also nutzen Sie diese Option am besten nicht.

                                          Hören Sie bei solchen Anrufen am besten auf Ihren Bauch. Wenn der ihnen ein komisches Gefühl übermittelt, dann sofort auflegen.

                                            188. Gewalt auf der Straße

                                            Stellen Sie sich vor, ausgerechnet in dem schmalen Gässchen, durch das Sie müssen steht eine Gruppe angetrunkener, laut grölender Männer, in der Straßenbahn kommt ein Mann zu ihnen, spricht Sie aggressiv an und versucht Sie unsittlich zu berühren oder Sie werden von einem fremden Mann von hinten am Arm gepackt. Wie verhalten Sie sich? Um diese Frage uzu8 beantworten, könnte man ein ganzes Buch schreiben. Was man tun sollte, ist immer situationsbeding. Ich möchte Ihnen heute ein paar Grundlegende Regeln mitteilen.

                                            • Nehmen Sie Ihre Umgebung aufmerksam wahr,

                                            Dazu gehört, dass man möglichst nur in beleuchteten, belebten Straßen gehen sollte. Bei Anwesenheit anderer Personen greifen Täter häufig nicht an. Meiden Sie ihnen bekannte Problembereiche.

                                            • Halten Sie Abstand und entfernen Sie sich so früh wie möglich von bedrohlichen Situationen
                                            • Wenn Sie unterwegs sind, gehen Sie selbstbewusst und sicher. Die Körperhaltung verrät dem Täter oft, ob Sie ein leichtes Opfer sind oder ob er mit Widerstand rechnen kann und schon allein deshalb von der Tat ablässt.
                                            • Wenn es zur direkten Konfrontation kommt, beginnt diese häufig mit verbalen Attacken. Siezen Sie die provozierende Person und lassen Sie sich nicht auf sein Sprachniveau fallen.
                                            • Ducken Sie sich nicht weg, bleiben Sie bestimmt, sachlich und ruhig. Das ist garantiert nicht einfach aber selbst wenn Sie erhebliche Angst haben, versuchen Sie durch Ihre körperliche Haltung, das dem Täter nicht zu zeigen.
                                            • Verlassen Sie, wenn möglich den Ort – da ist das Wegrennen nicht ein Zeichen von Feigheit, sondern einfach nur vernünftig – und lassen Sie gegebenenfalls auch dem Täter einen Weg zum Rückzug. – also nicht den Helden spielen und versuchen, den Angreifer festzuhalten
                                            • Verständigen Sie bei Angriffen schnellstmöglich die Polizei.

                                            187. Erpressung mit Nacktfotos

                                            Es geschieht immer wieder, dass harmlos beginnende Chats in einer mittleren Katastrophe enden. Das musste unlängst ein Teenager erfahren, der in den Sozialen Medien eine Followeranfrage von einer jungen Frau bekam. Es dauerte nicht lange, bis der Chat einen sehr intimen und erotischen Charakter bekam. In dieser Situation überzeugte die Chatpartnerin den Teenager davon, Ihr intime Fotos von ihm zu schicken. Bei dem vertraulichen Hin und Her hat sich der Teenager wohl mehr als eine digitale Bekanntschaft erhofft und deshalb auch seine Telefonnummer preisgegeben. Die Stimme am Telefon, die er kurz darauf hörte, war dann aber die eines Mannes und der hatte ganz anderes im Sinn als erotische Verbindungen zu knüpfen. Er kündigte an, die Nacktfotos des Teenagers in den Sozialen Netzwerken zu verbreiten, wenn dieser nicht bereit ist, dafür zu zahlen. Mit der Situation völlig überfordert, zahlte der junge Mann einen niedrigen dreistelligen Betrag an den Erpresser.

                                            Die Bezahlung erfolgte mit Gutscheincodes von Paysafecards. Diese Bezahlmethode wird gern gefordert, weil Paysafecards oder Gutschein-Codes von Amazon, Apple, Google u.a. in jedem Supermarkt erhältlich sind und man nicht nachvollziehen kann, wer die Codes einlöst. Auf diese Masche sind schon Menschen aller Altersklassen hereingefallen – Männer genauso wie Frauen. Als vermeintlicher „Vertrauensbeweis“ wird oft ein Aktfoto der angeblichen Chatpartnerin geschickt. Diese Fotos sind in der Regel aus dem Internet und haben nichts mit der vermeintlichen Absenderin zu tun.

                                            Ich kann Ihnen nur empfehlen: lassen Sie das mit den intimen Fotos. Das Internet vergisst nichts und was erst einmal im Netz ist, kann veröffentlicht werden, ohne dass Sie es beeinflussen können. Mit einer Zahlung beenden Sie das Problem nicht. Wer Menschen erpresst, der kommt meist mit erneuten Geldforderungen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

                                              186. Betrug mit Bezahlkarten

                                              Meist sind es einzelne Personen, die Opfer von Bezahlkartenbetrug werden. Manchmal versuchen es Betrüger aber auch zielgerichtet bei Firmen, wie zum Beispiel den Supermärkten. So kam es, dass ein Mitarbeiter eines Geschäfts in einer Stadt bei Geschäftsschluss 1.150€ los war und eine Mitarbeiterin eines Marktes um 600€ betrogen wurde.

                                              Was da geschah, ist eine üble Variante des Bezahlkartenbetruges. Diese Bezahl- oder Geschenkkarten, die es von Google, Apple und anderen Anbietern gibt, sind ein „virtuelles Zahlungsmittel“ und so gesehen bares Geld wert. In Märkten hängen sie meist in der Nähe der Kasse und es gibt sie in unterschiedlichen Preislagen. Wer so eine Karte kauft, kann mit dem Code im Internet bei den entsprechenden Unternehmen für den Wert der Karte einkaufen. Die Legenden, mit denen Betrüger ihre Opfer dazu bringen Geschenkkarten zu kaufen und die Codes durchzugeben, sind ganz unterschiedlich. Meist rufen sie bei Einzelpersonen an, geben vor, dass wegen einer begangenen Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat Geld in Form von Codes dieser Karten gezahlt werden oder ein vermeintlicher Internetservice mit diesen Codes honoriert werden soll. Dass Täter direkt dort anrufen, wo die Karten verkauft werden, ist eher seltener. Der Anrufer gab an, Mitarbeiter eines Unternehmens zu sein, das Wartungsarbeiten an einem Aktivportal für Bezahlkarten durchführen müsse. Zu diesem Zweck fragte er mehrere Codes dieser Karten ab, um sie angeblich mit den im System gespeicherten Daten zu vergleichen. Der Verkäufer gab Codes im Wert von 1.500€ durch. Im zweiten Geschäft waren es Codes für 600€.

                                              Bezahlvorgänge, bei denen die Codes von Wertkarten telefonisch abgefragt werden, sind immer mit Vorsicht zu genießen. Da gibt es eine Faustregel: Wenn jemand für irgendetwas Geschenkkarten als Bezahlung verlangt, sofort auflegen oder die Mail oder Messenger-Nachricht löschen. Sprechen Sie mit einem vertrauten Menschen darüber oder rufen Sie bei der Polizei an.

                                              185. Quishing – Betrug mit QR-Codes

                                              Und wieder gibt es ein neues Wort für eine Masche, die Betrüger seit kurzem in ganz Deutschland und eben auch in Sachsen-Anhalt anwenden. Die Polizei warnt vor dem sogenannten „Quishing“ – was sich so kompliziert – und zugegeben auch etwas konstruiert und unverständlich anhört – ist die Kombination von dem Begriff „QR-Code“ und das hinlänglich bekannte „Phishing“ also das Fischen von Daten im Internet.

                                              Beim Phishing, dem Datenklau über das Internet, werden potenzielle Opfer aufgefordert, Links in Mails anzuklicken, die sie dann zu Fakeseiten führen. Die können z.B. so aussehen wie die Seite Ihrer Bank oder Sparkasse. In dem Glauben auf einer seriösen Seite zu sein, wird man dann aufgefordert Kontodaten, und Transaktionsnummern also die TAN einzugeben. Mit diesen Daten können sich die Betrüger bei Ihrem Konto bedienen.

                                              Das „Quishing“ funktioniert über manipulierte QR-Codes, die immer häufiger in allen Branchen benutzt werden und einen einfacheren Zugang zu den gewünschten Internetseiten ermöglichen. Sie haben es sicherlich selbst schon probiert – Handy mit Fotofunktion vor den QR-Code halten und schon öffnet sich die gewünschte Seite.

                                              Diese QR-Codes, die Sie auf die Internetseite der Betrüger führen, können sich in Briefen von angeblichen Kreditinstituten befinden, sind aber auch schon an Ladesäulen für Elektroautos gemeldet worden. Sogar auf vermeintlichen Strafzetteln, die Verkehrssündern an die Frontscheibe ihres PKW geklemmt wurden, sind sie aufgetaucht. Aber auch im Zusammenhang mit Inseraten im Internet, auf Online-Verkaufsplattformen, kommt diese neue Art des Betruges vor.

                                              Sie sollten nur einen QR-Code scannen, wenn Sie sich sicher sind, dass er seriös ist. Inzwischen erkennen viele Smartphones einen QR-Code über die Kamera-App. Die sollten Sie aber nur nutzen, wenn die Infos des Codes (z.B. Internet-Adresse) zunächst angezeigt und nicht direkt geöffnet werden. Sehen Sie sich die Adresse genau an und lassen Sie die Internetseite nur dann öffnen, wenn Sie sicher sind, dass sie dem echten Anbieter gehört

                                                184. Falsche Kriminalbeamte

                                                In Halle haben falsche Kriminalbeamte einer Frau suggeriert, dass bei ihr eingebrochen wurde. Nach einer gemeinsamen Besichtigung ihrer Wohnung verschwanden die „Beamten“ und mit ihnen 10.000€. Unter ähnlicher Legende verschafften sich angebliche Kriminalisten Zutritt bei einer Rentnerin in Weißenfels. Vermeintlich um die Sicherheit der Seniorin besorgt, fragten sie nach höheren Geldbeträgen im Haus, die Anreiz für Einbrecher sind. Da die Rentnerin so etwas nicht zuhause hatte, griff einer der Täter nach der Geldbörse der Frau und beide verschwanden mit mehreren Einhundert EURO.

                                                Egal wer da vor der Tür steht, sie sollten sich diesen Menschen, bevor Sie öffnen, durch den Türspion, ein Fenster, über einer Kamera oder der spaltbreit geöffneten Tür bei vorgelegter Sperrkette anschauen und dann nach seinem Anliegen fragen. Polizeibeamte müssen sich mit Namen und Amtsbezeichnung vorstellen. Sind es Kriminalisten, müssen sie sich unaufgefordert ausweisen. Das muss mit dem Dienstausweis passieren. Den sollten Sie sich genau anschauen, das Foto mit dem Besucher vergleichen und den Namen merken. Wenn es mit den Augen nicht mehr so gut funktioniert, holen Sie ruhig erst einmal ihre Brille – das aber bitte bei vorgelegter Türkette, damit Ihnen ihr Besuch nicht beim Brille suchen in der Wohnung helfen kann. Fragen Sie den Beamten von welcher Dienststelle er kommt und verkünden Sie, dass sie jetzt erst einmal bei der Polizei anrufen und nachfragen, ob das hier alles rechtens ist. Dazu können Sie gern die Telefonnummer Ihres örtlichen Polizeireviers anwählen. Eine andere, recht effektive Methode ist: Bitten Sie den Besucher, dass er Ihnen seinen Personalausweis oder Führerschein zeigt. Stimmen die Namen mit dem Dienstausweis überein, wird er echt sein. Weigert er sich, dann können Sie davon ausgehen, dass ein Betrüger vor Ihnen steht und ein Anruf über die 110 schnell Hilfe bringt.

                                                183. Betrugsmasche bei PayPal

                                                Das Betrüger sich Zugang zu Paypal-Konten verschaffen und illegal Geld abheben, passiert immer wieder. Das aber plötzlich mehr Geld auf dem Konto landet als vorgesehen, erlebte eine Frau aus Dessau-Rosslau. Sie hatte auf einem Verkaufsportal im Internet ein Kleidungsstück zum Verkauf angeboten. Auf das Angebot meldete sich ein vermeintlicher Käufer, der den vereinbarten Verkaufspreis von knapp 20 Euro über den Online-Bezahldienst PayPal überweisen sollte. Kurze Zeit später stellte die Geschädigte fest, dass der Unbekannte statt der 20 EURO insgesamt 800 Euro überwiesen hatte. Bei der Kontaktaufnahme einigten sich Käufer und Verkäuferin, dass der zu viel gezahlte Betrag von mehr als 750 Euro per „Familie und Freunde“ zurücküberwiesen wird, was die Frau tat. Einige Tage später stellte sie fest, dass von Paypal die 800€ die angeblich „versehentlich“ überwiesen wurden, ebenfalls abgebucht wurden. Der Täter hatte bei Paypal den angeblichen Kauf reklamiert und über den „Käuferschutz“ seine 800€ zurückbekommen. Die Verkäuferin ist dadurch doppelt zur Kasse gebeten worden. Alle Versuche Kontakt zu dem „Käufer“ aufzunehmen, schlugen fehl.

                                                Wenn solch eine ungewöhnliche Situation entsteht, bitte nicht sofort reagieren. Die Rückzahlung hat gut noch einige Tag Zeit. Mit Abstand betrachtet, entdeckt man eher eine eingebaute Falle. Ein Gespräch darüber mit Außenstehende kann auch helfen. Die haben Abstand und denken oft rationeller.

                                                Grundsätzlich sollten Sie die Finger lassen von der Option „Geld senden an Freunde und Familie“, wenn das Geld an einen Unbekannten geht. Zum Schutz vor dieser Betrugsmasche verwenden Sie für die erhaltene Zahlung die Funktion „Rückzahlung senden“. Also immer auf „Transaktion zurückbuchen“ klicken und nie einen neuen Auftrag auslösen. So kann PayPal die Rückzahlung korrekt der ursprünglichen Aktion zuordnen und das verhindert, das Betrüger für sich zu Unrecht den „Käuferschutz“ in Anspruch nehmen.

                                                Ist so etwas passiert, dann erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, denn das ist ganz einfach ein Betrug.

                                                  182. Betrug mit Kryptowährung

                                                  Von Kryptowährung hat jeder schon gehört aber welche Gefahren lauern, wissen nur wenige. Unlängst wurde einem Mann aus Bad Dürrenberg vorgetäuscht, dass er aus einem früheren Kauf von Bitcoins noch eine größere Zahlung erhalten würde. Um diese angebliche Auszahlung zu ermöglichen, wurde er angewiesen, ein bestimmtes Programm auf seinen Computer zu installieren. Das hatte zur Folge, dass sein Bitcoin-Konto geleert wurde. Tausende EURO waren für immer verloren.

                                                  Betrüger haben mit der Kryptowährung ein reiches Betätigungsfeld gefunden. Häufig erfolgen Kontaktaufnahmen über Partnerbörsen. Nach einem allgemeinen Geplänkel, das schon einige Tage oder Wochen dauern kann, wird dann von einer Kapitalanlage mit Kryptowährung, meist mit den bekannten Bitcoins, gesprochen. Wenn das Vertrauen erst einmal da ist, lassen sich viele darauf ein und eröffnen einen Account auf der Web-Seite der Betrüger. Dann erwerben sie über einen Zahlungsdienstleister Bitcoins, die auf diesen Account transferiert werden.

                                                  In anderen Fällen erfolgt die Kontaktaufnahme über Spam-Mails, Anzeigen in Online-Magazinen oder über auffällige Werbebanner auf verschiedenen Internetseiten. Aber egal wie der Kontakt zustande kommt, Ziel ist es immer, dass größere Summen transferiert werden und dann der Kontakt abbricht. So ist für den Einzahler kein Zugriff mehr auf das Geld möglich.

                                                  Seien Sie beim Umgang mit Kryprowährung vorsichtig:

                                                  • Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Personen, die man auf virtuellen Plattformern kennen lernt, meist nicht die sind, die sie vorgeben zu sein.
                                                  • Eine gesunde Portion Misstrauen ist immer angebracht, wenn hohe Gewinne versprochen werden.
                                                  • Spekulationen mit Kryptowährung unterliegen generell sehr großen Risiken, deshalb sollten Sie Investments nur bei Banken oder Sparkassen, bei denen eine europäische Einlagensicherung besteht, abschließen.
                                                  • Achten Sie bei Internetangeboten auf ein nachvollziehbares Impressum und seien Sie generell vorsichtig bei der Herausgabe von persönlichen Daten.
                                                  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind.

                                                  181. Die Trödel-Trickbetrüger

                                                  Es gibt sie, die seriösen Antiquitätenhändler, die Leute aufsuchen, nach antiken Möbeln oder Besonderheiten fragen und dafür auch einen fairen Preis zahlen. Unterwegs sind aber auch zwielichtige Gestalten, die neben einem Schnäppchen mit billig ergaunerten Möbeln oder Gemälden, Bargeld und andere Dinge einfach so mitgehen lassen. So geschehen in einer Kleinstadt. Ein Mann klingelte an der Wohnungstür eines älteren Ehepaars und gab an, Antiquitäten und Schmuck kaufen zu wollen. Das Paar sah das als eine Chance an, etwas Geld zu bekommen. Man vereinbarte einen Termin am Nachmittag des gleichen Tages. Als der vermeintliche Antiquitätenhändler zurückkam, hatten die Leute Schmuck und Wertgegenstände, die sie zum Kauf anbieten wollten, bereitgelegt. Der Fremde war augenscheinlich an einem Kauf interessiert und bot 7.000€ an. Er zeigte kurz einen Stapel Geldscheine, die er allerdings gleich wieder einsteckte. Dann sichtete er die Wertgegenstände, erklärte, dass er sich mit seinem Chef kurz besprechen müsse und verließ die Wohnung. Er kam allerdings nie wieder zurück und das Paar bemerkte erst später, dass Goldschmuck und Zahngold im Wert von ca. 2000€ fehlten. In einem anderen Fall gaben Männer sich als Mitarbeiter der Fernsehsendung „Bares für Rares“ aus, zeigten Interesse an Schmuck und Wertgegenständen und verschwanden letztlich damit, ohne zu bezahlen.

                                                  Um nicht auf gerissene Betrüger hereinzufallen, sollten Sie sich mit einem Antiquitätenhändler in Verbindung setzen, dessen Geschäftssitz Sie kennen oder auf Annoncen antworten und einen Termin vereinbaren. Aber bitte nicht allein zuhause sein, wenn der Händler kommt, um sich Gegenstände anzuschauen. Lassen Sie sich seinen Personalausweis zeigen und notieren Sie die Personalien. Und Vorsicht: nicht auf Verwirrspiele einlassen und nie zulassen, dass sich mehrere Personen unkontrolliert im Haus oder auf dem Grundstück bewegen.

                                                  Wenn Sie wertintensive Antiquitäten verkaufen wollen, holen Sie sich immer eine 2. Meinung ein. In Unkenntnis eine Kostbarkeit für einen Spottpreis abzugeben, kann echt weh tun.

                                                  Wie weit die eigenen Wertvorstellungen von der Expertise der Gutachter abweichen könne, haben Sie alle bestimmt schon bei den einschlägigen Fernsehsendungen gesehen.

                                                   

                                                   

                                                  Im nachfolgenden Bereich finden Sie eine Auflistung der Artikel vergangener Jahre und gelangen über den darunter befindlichen Button zu den einzelnen Beiträgen.

                                                   

                                                  Artikel 2024

                                                   

                                                  192. Silvesterknaller

                                                  187. Erpressung mit Nacktfotos

                                                  186. Betrug mit Bezahlbaren-Codes im Supermarkt

                                                  185. Quishing – QR-Code-Betrug

                                                  184. Falsche Kriminalbeamte

                                                  183. Betrug mit PayPal

                                                  182. Betrug mit Kryptowährung

                                                  181. Trödel-Trickbetrüger

                                                  180. Geld für gläubige Menschen

                                                  179. Die Mail vom Auftragskiller

                                                  178. Wechselfallenbetrug

                                                  177. WhatsApp-Betrug

                                                  176. Diebstahl aus PKW

                                                  175. Falsche Microsoft-Mitarbeiter

                                                  174. Trickdiebe an Tankstellen

                                                  173. Witwe abgezockt

                                                  172. Langfinger im Winterurlaub

                                                  171. Kellereinbrüche

                                                   

                                                  Artikel 2023

                                                   

                                                  170. Silvesterfeuerwerk

                                                  169. Trickdiebe auf dem Weihnachtsmarkt

                                                  168. Betrügerische Spendensammler

                                                  167. Falsche Gewinnversprechen

                                                  166. Panikmache durch Fake-News

                                                  165. Die Energiepreisbremse

                                                  164. Nominiert für den Wirtschaftspreis

                                                  163. Kontobetrug per Lastschrift

                                                  162. Ein iPhone von WEB.DE

                                                  161. Der Stadtplantrick

                                                  160. Leergeräumter Hoteltresor

                                                  159. Urlaubsreise mit der Bahn

                                                  158. Ticketfälscher im Internet

                                                  157. Abzocke mit CO2-Ausgleich

                                                  156. Die Millionenerbschaft

                                                  155. Phishing-Mail von WEB.DE

                                                  154. Vorsicht bei Verrechnungsschecks

                                                  153. Buch-Betrüger

                                                  152. Betrug bei eBay-Kleinanzeigen

                                                  151. Fahrraddiebstahl

                                                  150. Dreiste Erpressung

                                                  149. Die Schulden des Verstorbenen

                                                  148. Diebstahl aus PKW

                                                  147. Zu geizig für Telefonsex-Gebühren

                                                   

                                                  Artikel 2022

                                                   

                                                  125 Der betrügerische Untermieter

                                                  126 Vorgetäuschte Liebe

                                                  127 Einfach mal so abgeschleppt

                                                  128 Der Deponiertrick

                                                  129 Negative Einflüsse

                                                  130 Kennzeichenklau

                                                  131 Euro in Schweizer Franken

                                                  132 Die Falle auf der Autobahn

                                                  133 Urlaubsreise gewonnen

                                                  134 US-Dollar im Leinenbeutel

                                                  135 Überzeichneter Verrechnungsscheck

                                                  136 Der Schock im Schuhladen

                                                  137 Täuschung bei Onlinebanking

                                                  138 Vorsich falsche Tickets!

                                                  139 Falschgeld

                                                  140 Abzocke durch Microsoft

                                                  141 Love-Scamming

                                                  142 Love-Scamming Teil II

                                                  143 Betrug mit Brennholz und Pellets

                                                  144 Betrug mit Zollgebühren

                                                  145 Betrügerische Spendensammler

                                                  146 K.O.-Tropfen

                                                   

                                                  Artikel 2021

                                                   

                                                  124. Unberechtigte Zahlungsforderungen

                                                  123 Der Lottogewinn aus Spanien

                                                  122. Vorsicht beim Geldverleihen

                                                  121. Gewinnversprechen

                                                  120. Der Internet-Auktionsbetrüger

                                                  119. Per Pishing-Mail an Ihr Konto

                                                  118. Der Internet-Auktionsbetrüger

                                                  117. Adressentausch im Urlaub

                                                  116. Helfer an der Raststätte

                                                  115. Betrug mit Google Play Karten

                                                  114. Wenn Gier das Gehirn vernebelt

                                                  113. Statt Enkeltrick – Schockanruf

                                                  112. Abzocke durch „Handwerker“

                                                  111. Unreine Diamanten

                                                  110. Der Trick mit dem PKW-Schlüssel

                                                  109. Wertsachen kennzeichnen

                                                  108. Betrügerische Fahrzeuganbieter

                                                  107. Feuer im Treppenhaus

                                                  106. Der „Sozialtelefonanschluss“

                                                  105. Panikmache um präparierte Visitenkarten

                                                   

                                                  Artikel 2020

                                                   

                                                  104. Neue Autos gestohlen

                                                  103. Betrügerische Spendensammler

                                                  102. Betrugsversuch am Telefon

                                                  101. Die russische Brautmasche

                                                  100. Manipuliert Geldautomaten

                                                  99. Astrale Versuchungen

                                                  98. Kellereinbrüche in Mehrfamilienhäuser

                                                  97. Die Wechselgeldfalle

                                                  96. Unbestellte Weinsendung

                                                  95. Auto vor dem Hotel ausgeräumt

                                                  94. Kaution für verhafteten Sohn

                                                  93. Abzocke von Trauernden

                                                  92. Abbuchung trotz Kontosperrung

                                                  91. Der betrügerische Radwanderer

                                                  90. Falsche Warnmeldungen – CORONA

                                                  89. Nicht leichtfertig Geld verleihen

                                                  88. Falsche Mitarbeiter des DRK

                                                  86. Kredithaie auf Husbesuch

                                                  85. Millionen für den guten Zweck

                                                   

                                                  Artikel 2019

                                                   

                                                  84. Wanderhandwerker zocken ab

                                                  83. Das Zentrum für Scheckbuchungen

                                                  63 Trickdiebe in weißen Kitteln

                                                  82. Die Kette für die Geburtstagstorte

                                                  81. Dreiecksbetrug aud eBay

                                                  80. Betrug mit Arbeitsvermittlung

                                                  79. Falsche Bußgeldbescheide

                                                  78. Betrüger schröpfen Ärzte

                                                  77. Der Münzen-Trick

                                                  76. Gestohlenes Auto gerkauft

                                                  75. Schnäppchenfalle im Internet

                                                  74. Paket für den Nachbarn

                                                  73. Der richtige Schließzylinder

                                                  72. Sexartikel für den Verstorbenen

                                                  71. Vorsicht beim Parkscheinlösen

                                                   

                                                  Artikel 2018

                                                   

                                                   

                                                  70. Kontaktbörse mit bösen Folgen

                                                  69. Trickdiebe auf Supermarktparkplätzen

                                                  68. Zur Geheimhaltung verpflichtet

                                                  67. Gefahr an der Wohnungstür

                                                  66. Betrugsmail von Online Pay

                                                  65. Mit Funk-Kreditkarte eingekauft

                                                  64. Erpressung per Mail

                                                  63 Trickdiebe in weißen Kitteln

                                                  62. Nepp mit Messern und Topfsets

                                                  61. Die Gewinnmitteilung aus Australien

                                                  60. Unverhofftes Lottoglück

                                                  59. Vorsicht Falschgeld

                                                  58. Vorsicht bei Lock- und Pinganrufen

                                                  57. Schlüsselcode gehackt

                                                  56. Falsche Spendensammler

                                                  55. Ihr Aktfoto online

                                                  54. Diebische Handwerker

                                                  53. Der richtige Fenstergriff

                                                  52. Der Feststellungs-Bescheid

                                                  51. Post von der Hellseherin

                                                   

                                                  Artikel 2017

                                                   

                                                   

                                                  50. Manipulierte Geldautomaten

                                                  49. Betrugsmasche am Telefon

                                                  48. Das Konto für den Nebenjob

                                                  47. Vorsicht Handy-Nepp

                                                  46. Diebe im Fitnesstudio

                                                  45. Undercover-Agent

                                                  44. Der Anruf von der Telekom

                                                  43. Der große Lottogewinn

                                                  42. Trickdiebe auf der Autobahn

                                                  41. Betrügerische Wanderarbeiter

                                                  40. Der Staubsaugervertreter

                                                  39. Unverhofftes Lottoglück

                                                  38. Der Geldvermehrer

                                                  37 Der Geldwechseltrick

                                                  36. E-Mail über Steuerrückerstattung

                                                  35. Homejacking

                                                  34. Überzeichneter Verrechnungsscheck

                                                  33. Betrügerische Teppichhändler

                                                  32. Die Mail vom BKA

                                                  31. Die Masche mit der PIN

                                                  30. Betrug mit der Liebe im Netz

                                                   

                                                  Artikel 2016

                                                   

                                                   

                                                  28. Taschendiebe in Aktion

                                                  27. Abzocke mit Behindertenware

                                                  26. Kleine Läden im Visier

                                                  25. Schlagen Sie Alarm

                                                  24. Und plötzlich war das Auto weg

                                                  23. Das Paket für den Nachbarn

                                                  22. Dachdeckerkolonnen zocken ab

                                                  21. Tatort Friedhof

                                                  20. Falschgeld im Umlauf

                                                  19. So sichern Sie Ihr Navi

                                                  18. Falsche Polizisten

                                                  17. Einschleichdiebe

                                                  16. Falscher Polizist am Telefon

                                                  15. Der Job als Verkaufsmanager

                                                  14. Der Trick mit dem Zentralen Gewerberegister

                                                  13. Betrügereien über falsche Onlineshops

                                                  12. Trickdiebe in der Wohnung

                                                  11. Kleine Spende großer Schaden

                                                  10. Diebstahl aus Einkaufswagen

                                                  9. Lautlos durch die Terrassentür

                                                  8. Abzocke über DHL-Packstationen

                                                  7. Einbrüche in Gartenlauben

                                                  6. Knallerei zum Jahreswechsel

                                                  5. Die Spendenfalle

                                                  4. Langfinger auf dem Weihnachtsmarkt

                                                  3. Kennzeichenklau

                                                  2. Verhängnisvolle Anrufe

                                                  1. Betrügerische Fahrzeuganbieter