„EXPERTENTIPP – Polizei“ heißt seit 2015 meine Kolumne in der Volksstimme, in der ich auf der Leserseite alle 14 Tage über aktuelle Fälle aus Sachsen-Anhalt informiere und Tipps zur Kriminalitätsvorbeugung gebe.

Cartoons von Sven Kirchner – Fotos mit KI generiert

 

233 Billige Ware für teures Geld

Auch in Zeiten, in denen der Einkauf im Internet boomt, gibt es noch die ganz analoge Art und Weise, Produkte an den Mann zu bringen. Ich spreche von Verkäufern, die mit dem Auto unterwegs sind, Ihre Ware an Raststätten anpreisen und sogar mal an der Haustür klingeln. Im konkreten Fall wurde ein 64-jähriger Herr auf einem Parkplatz in einem Gewerbegebiet von zwei Männern angesprochen. Sie erzählten, dass sie als Geschäftsreisende unterwegs sind, gerade von einer Messe kämen und fragten nach dem Weg zum nächsten Flughafen. Das allein ist in Zeiten von Navigationsgeräten schon eine unglaubwürdige Geschichte. Außergewöhnliche Situationen gehören zur Verkaufsstrategie von Wanderhändlern. Bei den Gesprächen, die angebahnt werden, geht es erst einmal gar nicht darum etwas zu verkaufen. Das Verkaufsgeschäft kommt eher nebenbei zur Sprache. Im konkreten Fall zeigten sie sich von der Hilfsbereitschaft des Herren und ganz allgemein von dem Entgegenkommen der freundlichen Menschen der Region so beeindruckt, dass sie ihm von den „Musterexemplaren“, die sie im Kofferraum ihres Autos hatten, ein vermeintlich teures Messerset (2.500€), eine „hochwertige“ Videokamera und einen elektrischen Rasierapparat neuster Generation schenkten. Mit ihrem angeblichen Problem platzten sie dann mitten in die Freuden des gerade reich Beschenkten. Angeblich wird ihre ausländische Kreditkarte an der Tankstelle nicht akzeptiert und deshalb baten sie um 600€ Bargeld. Nun ja, solchen netten Menschen hilft man doch gern. Deshalb fuhren alle zum nächsten Geldautomaten, wo der ortsansässige Herr dann doch nur 200€ abhob und den Händlern übergab. Das die damit trotzdem ein Geschäft gemacht haben, stellte sich erst einen Tag später heraus. Der Mann ließ die „Geschenke“ in einem Fachgeschäft begutachten und musste erfahren, dass sie nahezu wertlos waren. Lassen Sie bei Verkaufsgesprächen an ungewöhnlichen Orten immer eine gesunde Portion Misstrauen walten. Höflichkeit beim Geschäftsgespräch schließt nicht aus, dass sie trotzdem übers Ohr gehauen werden.

232  Anruf aus dem Nichts

Bestimmt kennen Sie das: Ihr Telefon klingelt, Sie heben ab und auf der anderen Seite ist Stille. Kann passieren, sagen sich die meisten, denken an einen technischen Fehler oder dass sich jemand verwählt hat. Nach einigen Sekunden wird aufgelegt und der Vorfall als unbedeutend abgehakt. Was sich harmlos anhört kann der Auftakt einer durchdachten Betrugsmasche sein. Diese Anrufe werden von der Polizei „Silent Calls“ – also „Stumme Anrufe“ genannt. Am anderen Ende der Leitung ist keine konkrete Person, sondern eine automatische Software, die rund um die Uhr tausende beliebige Nummern zusammenstellt und wählt. Geht man ran, registriert das System die Nummer als vergeben und aktiv. Geht keiner ran, dann wird die Nummer aus der Liste gestrichen und vom System nicht mehr verwendet. Selbst wenn Sie nur für einige Sekunden den Hörer abheben, hat das System seinen Zweck erfüllt. Sie landen in einer umfangreichen Datenbank verifizierter Telefonnummern mit der in großem Stil Schindluder getrieben. Gehandelt werden diese Nummern auf illegalen Märkten, z.B. im Darknet. Sie dienen als Grundlage für gezielte Betrugsversuche. Falsche Polizisten oder Behördenvertreter, falsche Bankmitarbeiter, Angestellte von Sicherheitsfirmen oder Lottounternehmen melden sich, erfragen persönliche Daten und fordern unter dubiosen Legenden Geld. Den Hörer nicht abzuheben, funktioniert nur selten, denn oft kann es einen echten Grund für einen solchen Anruf geben. Sollte es ein Stummer Anruf sein, dann sofort auflegen. Sprechen Sie nicht in den Hörer. Manche Systeme zeichnen Stimmproben auf, die später für Betrugsmaschen missbraucht werden. Rufen Sie unbekannte Nummern nicht zurück. Dabei können Sie schnell auf einer kostenpflichtigen Sonderrufnummer landen und das merken Sie am Monatsende auf Ihrer Telefonrechnung.

Auffälligen Nummern können Sie auf Ihrem Telefon sperren und sie dann der Bundesnetzagentur melden. Und noch ein Tipp: Erzählen Sie diese Geschichte ruhig Ihren Angehörigen oder Freunden. Je mehr Menschen diese Betrugsmasche durchschauen, desto weniger lohnt sie sich für die Täter.

231 Betrüger legen Unternehmensmitarbeiterin rein

Es ist kein alltäglicher Kriminalfall und die meisten von uns werden nicht Opfer dieser besonderen Betrugsmasche. Wenn man aber im Sekretariat eines Unternehmens arbeitet, in der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen zu tun hat, dann lohnt es sich, diesen Fall mal genau durchzulesen. Ein Unbekannter nahm per Mail Kontakt mit einer Sachbearbeiterin eines Betriebes auf und verwies auf eine anhängende Rechnung für Einrichtungsgegenstände, mit der Bitte, die Rechnung zu begleichen. Da die Firma tatsächlich vor kurzem entsprechende Gegenstände angerschafft hat, ging die Mitarbeiterin von der Echtheit der Rechnung aus und überwies den geforderten Betrag von über 20.000€. Ein schlimmer Fehler. Die Rechnung war nicht echt und das Geld landete auf dem Konto eines Betrügers.

Bei dieser Betrugsmethode sammeln die Täter Informationen über ihr Zielunternehmen und verfügen so über Insiderwissen. Das sind Wirtschaftsberichte, das Handelsregister, Werbebroschüren des Unternehmens und natürlich die Homepage. Sie interessieren sich besonders für Geschäftspartner, künftige Investments und die E-Mail-Adressen von Mitarbeitern. So ausgestattet stellen sie Kontakte per Mail oder telefonisch her, wobei die E-Mail-Adressen leicht verändert und die Telefonnummern verschleiert werden.

Damit Sie nicht auf so etwas hereinfallen, sollten Sie ein paar grundsätzliche Dinge beachten:

  • Jede Rechnung muss gegen die Originalbestellung und den bisherigen Zahlungsverlauf geprüft werden
  • Führen Sie einen Referenzcheck duch: D.h. bei Änderung von Zahlungsdaten gilt das Prinzip „Alt-Kontakte schlagen Neu-Angaben“! Änderungen sollten grundsätzlich nur über bereits im System hinterlegte Telefonnummern oder E-Mail-Adressen validiert werden.
  • Beachten Sie die Schwellenwertregelung: Es muss ein Sicherheitsstandard vorhanden sein, der garantiert, dass erst nach Bestätigung des Empfängerkontos durch eine zweite berechtigte Person, Gelder angewiesen werden dürfen. Das „Vier-Augen-Prinzip“ sollte ab einer bestimmten Summe konsequent angewendet werden.

Hört sich kompliziert an aber wenn man sichergehen will, gehört dies alles zum Standard.

230 Der Schuhputzer-Trick und die Kunstfalle-Masche

Andere Länder, andere Sitten … sagt man schnell mal, wenn man im Urlaub Verhaltensweisen begegnet, die hierzulande eher ungewöhnlich sind. Alles richtig und genau das macht das Erkunden fremder Länder auch so interessant. Manchmal sind es aber eher „Unsitten“, denen man an belebten Plätzen in Urlaubsorten begegnet. Zugegeben, ich habe einem Schuhputzer auch schon mal meine Schuhe auf seinen Hocker gestellt und gestaunt, wie schnell er denen zu Hochglanz verholfen hat. Als er dafür allerdings zehn Euro verlangte, war zumindest der Glanz aus meinen Augen verschwunden. OK, ich habe ihm zwei Euro in seine Schale geworfen und bin ruhigen Schrittes weitergegangen, bis ich das Schimpfen des Mannes nicht mehr hörte. Aber wer steht das schon durch? Die meisten geben nach und zahlen den überhöhten Preis. Es kann auch passieren, dass eine Schuhputzerin neben Ihnen scheinbar versehentlich eine Bürste zu Ihren Füßen fallen lässt. Wenn Sie sich bücken, um zu helfen, ist die Frau schon dabei aus „Dankbarkeit“ Ihre Schuhe zu putzen. Für die ungewollte Dienstleistung wird aber ein ordentlicher Preis verlangt, der dann auch mit Nachdruck und viel Gezeter eingefordert wird.

Ein Bekannter berichtete mir von einem belebten Platz in Paris auf dem, inmitten der Menschenmenge unmittelbar nach einem U-Bahn-Ausgang,  Bilder mit und ohne Rahmen ausgelegt waren. Wer etwas unachtsam ist tritt schnell auf eines der „Kunstwerke“. Dann schlagen die Verkäufer zu, verlangen dass Sie das Bild kaufen oder einen Schadenersatz zahlen. Alles mit übertriebenem Einsatz von Gesten und lautstarken Worten. Solchen Situationen ist man eher gewachsen, wenn man im Vorfeld schon davon gehört hat und sie richtig einordnen kann. Also: Lehnen Sie unerbetene Dienstleistungen höflich aber bestimmt ab. Wenn trotzdem jemand anfängt Ihre Schuhe zu putzen, dann ziehen Sie den Fuß weg und gehen Sie entschlossen weiter. Diese Entschlossenheit sollten Sie auch zeigen, wenn Sie versehentlich auf eines dieser absichtlich so platzierten „Kunstwerke“ treten.

229 Die „Gratis“-Masche

Sie suchen sich gezielt Urlauber für ihre Masche aus und haben so am Ende des Tages oft mehr Geld in der Tasche als sie mit ehrlicher Arbeit verdienen würden. Das macht diese Methode für Leute, die es mit dem Gesetz und der Moral nicht so ernst nehmen, attraktiv. Ich rede von denen, die Ihnen ungefragt gern ein kleines „Geschenk“ machen. Urlauber stehen bevorzugt im Visier solcher Menschen. Sie sind in der Regel in entspannter Urlaubslaune, reagieren auf Ansprachen freundlich, kennen sich nicht in der Umgebung und mit den Gepflogenheiten des Landes aus und haben meist größere Mangen Bargeld bei sich. Vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt. Da drückt eine freundlich lächelnde Frau ihnen ungefragt eine Blume in die Hand. Wenn Sie allerdings nur mit einem freundlichen Gesicht und einem Kopfnicken danken, dann kommt schnell die Geldforderung, die meist überteuert ist. Lehnen sie das ab, eskaliert die Situation schnell, es tauchen Komplizen auf und es wird laut. Weil man das nicht will, lässt man sich auf die Zahlung ein, nur um seine Ruhe zu haben und den Blicken andere Leute zu entkommen. Genau das nutzen diese unseriösen Händler aus. Bei einer anderen Masche wird Ihnen die Hand zum Gruß entgegengestreckt. Sobald Sie zugreifen, wird Ihnen eine Armbanduhr über das Handgelenk gestreift und dafür Geld verlangt. Es kann auch passieren, dass Ihrem Kind ein Luftballon „geschenkt“ wird und wenn die Kleinen sich so richtig darüber freuen, kommt die Geldforderung. Ehrlich, welche Eltern wollen den Kindern dann den Ballon wieder wegnehmen? Es wird bezahlt, für eine Ware, die man eigentlich nicht wollte. Seien Sie konsequent und nehmen Sie keine unerwarteten Geschenke an. Falls Ihnen etwas in die Hand gedrückt wird, legen Sie es einfach zurück. Gehen Sie entschlossen weiter und lassen Sie sich nicht bedrängen. Will Ihr Gegenüber keine Ruhe geben, dann trauen Sie sich lauter zu sein als der Händler, drohen Sie mit der Polizei und zücken Sie zum Telefonieren ruhig Ihr Handy.

228 Der „Abdecktrick“

Viele kennen die Maschen und doch haben Trickdiebe immer wieder Erfolg damit. Ihr Hauptbetätigungsfeld sind Urlaubsorte mit vielen Menschen und Opfer sind häufig Gäste von Cafés und Restaurants, die im Außenbereich sitzen. Wagen Sie ruhig mal einen Blick auf die benachbarten Tische, wenn Sie Ihren Cappuccino genießen. Sie werden sehen, dass dort die Handys auf dem Tisch liegen, manchmal sogar daneben das Portemonnaie. „Kein Problem,“ sagt sich so mancher, „ich habe das immer im Blick …“. Aber glauben Sie mir, wenn es ernst wird, versagen die meisten. Ich war mit einem Fernsehteam und einem Kollegen, der als Trickdieb agierte, auf Mallorca unterwegs. Ausgestattet mit einem Stadtplan ging er an die verschiedenen Tische, breitete den Plan über den Tisch aus und fragte nach einem bestimmten Ort oder Weg. Jedes Mal verließ er das Restaurant mit einem Handy, dem Portemonnaie, der Schminktasche und einmal sogar mit einem vollen Bierglas, ohne das die hilfsbereiten Touristen es merkten. Das Erfolgsrezept: Höfliches Auftreten, Blickkontakt zu den Personen am Tisch, möglichst alle in das Gespräch einbeziehen und dann hat keiner ein Auge mehr für das, was der Trickdieb mit seiner Hand unter dem abgedeckten Bereich verschwinden lässt. Nach der gelungenen Aktion ist unser Lockvogel schnell noch einmal an den Tisch zurückgekehrt und hat gefragt, ob er mal das Handy eines der Gäste benutzen dürfe. Erst dann ist der „Diebstahl“ aufgefallen. Mit einer ähnlichen Ablenkmethode, diesmal zu zweit, haben wir mehrere Handtaschen „eingesammelt“, die oft auf der Rückenlehne eines Stuhles hingen oder auf dem Boden abgestellt waren. Und, meine Damen, Sie wissen, dass bei all den Schätzen, die sich in eine Handtasche befinden, dieser Coup für Diebe noch attraktiver ist als das einsame Handy auf dem Tisch. Ich empfehle Ihnen Handys und Portemonnaies grundsätzlich am Körper zu tragen und die Handtasche so, dass sie vor Ihnen ist und Sie Körperkontakt haben.

227 Trickdiebe auf Mallorca

„In der Stadt sind so viele Kriminelle unterwegs wie noh nie …“ beklagen sich jetzt schon Geschäftsleute von der Playa de Palma auf Mallorca. War in den zurückliegenden Jahren der Anstieg der Kleinkriminellen erst im Juli zu spüren, so sind sie in diesem Jahr schon gut einen Monat vorher auf der Insel, berichten die Anwohner. Sie treten als organisierte Banden auf, arbeiten aber auch sehr professionell zu zweit, indem sie sich als harmlose Pärchen in Reisegruppen ausgeben. Eine erhöhte Polizeipräsenz scheint diese Leute nicht zu stören. Ob sie sich etwas völlig Neues einfallen lassen oder ob sie mit den für sie „bewährten“ alten Methoden agieren, wird sich erst nach der Saison zeigen. Egal ob neue oder alte Maschen, wer als Urlauber über ihre Tricks informiert ist und eine gesunde Portion Misstrauen bei besonderen Situationen walten lässt, der hat gute Chancen, nicht zu den Opfern zu gehören. Das gilt für Urlaubsaufenthalte überall auf dieser Welt. Regional unterschiedlich etablieren sich oft Tätergruppen, die es immer wieder mit ein und derselben Masche versuchen. Die italienische Polizei warnt zur Zeit vor „hilfsbereiten“ Gepäckträgern in Venedig. Die besondere Verkehrssituation in der Lagunenstadt bringt es oft mit sich, dass Touristen bei der Anreise größere Fußwege bis zu ihrer Unterkunft bewältigen müssen. Da finden sich schnell junge Männer, die mit höflichem Ton anbieten, das Gepäck bis zum Hotel zu tragen. Dort angelangt verlangen sie unverhältnismäßig viel Geld für ihre „Gefälligkeit“. Um dem Nachdruck zu verleihen, drohen sie, das Gepäck nicht herauszugeben.  In dieser Situation tauchen dann oft Komplizen auf, die der Forderung Nachdruck verleihen. Wenn Sie dem Druck standhalten können, dann fordern Sie lautstark die Herausgabe des Gepäcks, drohen Sie mit der Polizei und erregen Sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das ist etwas, was Diebe und Betrüger nicht mögen. Noch besser ist es, das Gepäck erst gar nicht aus der Hand zu geben.

226 Falsche SWM-Mitarbeiter

Als vor kurzem mein Telefon klingelte, war ein ehemaliger Kollege dran, der mir mitteilte, dass er von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Stadtwerke Magdeburg (SWM) angerufen wurde, weil er angeblich für zu viel gezahlte Beiträge Geld zurückbekäme. Die SWM bestätigen, dass sich aktuell Vorfälle häufen, bei denen Personen eines anderen Unternehmens auf unlautere Art versuchen, einen Stromanbieterwechsel zu erreichen. Die Legenden sind unterschiedlich aber das Ziel ist immer dasselbe. Es geht ihnen darum Ihre Kundendaten und, wie im erwähnten Fall, die Kontodaten für die angebliche Rückzahlung des zu viel gezahlten Geldes zu erfahren. Dann kündigen die Betrüger in Ihrem Namen Ihren Vertrag und behandeln Sie als neue Kunden eines anderen Lieferanten. Sie erhalten dann per Post von den SWM eine Kündigungsbestätigung, obwohl Sie nie einen Lieferantenwechsel beabsichtigt haben. In solchen Fällen sollten Sie unbedingt schnell handeln und den Rücktritt von der vermeintlichen Kündigung in Form eines Widerrufs bei den SWM erklären.

Bei einer anderen Betrugsvariante tauchen Personen an der Haustür auf und erklären zu einer Tochterfirma der SWM zu gehören. Sie tragen SWM-Schlüsselbänder mit blauen Anhängern und gefälschten Mitarbeiterausweisen bei sich. Es wird behauptet, dass die SWM eine Strompreiserhöhung planen und sie als Tochterfirma einen deutlich günstigeren Tarif anbieten können. Wird ein Wechsel von den Kunden abgelehnt, erklären die falschen SWM-Mitarbeiter, dass als „Nachweis für das geführte Kundengespräch“ neben der Kundennummer, eine Unterschrift auf einem Formular erforderlich ist. Mit der Unterschrift wird dann bei den SWM Ihr Anbieterwechsel angezeigt. Lassen Sie sich von den Personen immer den Betriebsausweis oder die Visitenkarte zeigen. Beides kann gefälscht sein. Notieren Sie sich den Namen und bitten Sie darum den Personalausweis oder den Führerschein zu zeigen, um die Namen vergleichen zu können. Wird dies verweigert, können Sie davon ausgehen, dass Betrüger am Werk sind. Dann ist ein schneller Anruf bei der Polizei empfehlenswert.

225 Dubiose Rentenbenachrichtigung

Na endlich mal Post von der Rentenversicherung mit einer frohen Botschaft … werden sich viele gedacht haben, als ein Brief von der DVG mit dem Aufdruck „Zusatz-Renteninformation 2026“ in ihrem Briefkasten lag. Adressiert mit komplettem Namen und richtiger Anschrift. Sogar eine persönliche „Berechtigungsnummer“ und ein Logo mit der Aufschrift „Rentenberechtigung“ sind auf dem Schreiben zu finden. Damit alles einen noch offizielleren Anstrich bekommt, prangt ganz unten ein roter Stempelaufdruck „GEPRÜFT“. Also wenn sie mich fragen, ist das alles für ein vermeintlich amtliches Schreiben zu dick aufgetragen. Aber die Ankündigung fünf Jahre lang jeden Monat 1.111 EURO Zusatzrente zu bekommen, bringt den einen oder anderen schon dazu, die angegebene 0800-er Telefonnummer anzurufen und die „Rente“ zu beantragen. Dieses Schreiben der DVG, die sich „Dankeschön-Vorteils-Gesellschaft“ mbH nennt, ist nichts anderes als der Versuch Sie zur Teilnahme an einem Gewinnspiel zu bewegen und das kostet natürlich erst einmal etwas. Auch wenn im Kleingedruckten zu lesen ist, dass man lediglich die Chance auf den versprochenen monatlichen Gewinn hat, erweckt die ganze Aufmachung des Schreibens den Eindruck einer behördlichen Mitteilung über einen konkreten Anspruch auf eine Zusatzrente. Rechtliche Schritte gegen das Unternehmen sind bereits eingeleitet. Aber bis das alles greift, geht die Verführung munter weiter. Sie sollten sich nicht verführen lassen und gar nicht erst die 0800-er Nummer anrufen. Abgesehen davon, dass dort schon Gebühren entstehen könnten, besteht die Gefahr, dass Sie mit überzogenen Versprechen doch überredet werden, in das Gewinnspiel einzuwilligen. Wenn Sie dann noch Ihre Kontodaten angeben, können Sie sicher sein, dass nicht monatlich Geld auf Ihrem Konto landet, sondern regelmäßig etwas abgebucht wird. Im Zweifelsfall rufen Sie bei Ihrer Rentenversicherung über die Ihnen bekannte Telefonnummer an und erkundigen Sie sich. Auskünfte über die unterschiedlichsten Varianten des Rentenbetrugs gibt Ihnen auch die Verbraucherzentrale und die Polizei. Meine Empfehlung: Schmeißen Sie solch ein Schreiben in die Papiertonne.

224 Post von der Hausbank im Briefkasten

Auch im digitalen Zeitalter liegt hin und wieder ein analoger Brief in meinem Postkasten. Sogar von meiner Hausbank, obwohl ich einer generellen Kommunikation per Mail zugestimmt habe. Ja und manchmal, wenn es z.B. um eine neue EC-Karte geht, ist das auch der richtige Weg. Was aber in verschiedenen Haushalten im Raum Stendal im Briefkasten steckte, war alles andere als Post von der Bank. Da wurden Mieter oder Wohnungseigentümer vermeintlich von den Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschrieben und ihnen wurde mitgeteilt, dass ihre Kundendaten aktualisiert werden müssen. Es heißt: „Sehr geehrte Damen und Herren, um unsere Dienstleistungen weiterhin wie gewohnt nutzen zu können, bitten wir Sie, Ihre Kundendaten zu aktualisieren …“ Dann wird auf einen Link zu einer Webseite verwiesen aber auch die Möglichkeit angeboten, einen QR-Code zu scannen. Wer sich darauf einlässt, landet auf einer gefälschten Seite, die der echten der Volks- und Raiffeisenbanken täuschend ähnlichsieht. Hier wird die Eingabe aller persönlichen Daten, nebst Zugangsdaten gefordert. Wer das tut, hat Betrügern freien Zugriff auf sein Konto ermöglicht. OK – wenn Sie gar nicht bei dieser Bank sind, ist das Schreiben von vornherein ein Fall für den Papierkorb. Wer aber tatsächlich Kunde der Volks- und Raiffeisenbank ist, sollte auf keinen Fall den zugesandten Link anklicken. Auch den QR-Code zu öffnen und den Anweisungen zu folgen, wäre ein fataler Fehler. Schreibt Ihre Bank Sie tatsächlich aus einem Grund per Brief oder E-Mail an, dann werden Sie immer mit ihrem Namen angeschrieben und nicht, wie in dem erwähnten Brief anonym mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Ihre Bank wird Sie immer auffordern, die Originalseite des Unternehmens zu öffnen um sich dort mit Ihren Zugangsdaten einzuloggen. Übrigens: Ganz zum Schluss dieses betrügerischen Schreibens steht „Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Ihr Vertrauen“ … na danke, das schreiben die Richtigen.

223 Anlagebetrug – oder Das „Gier frisst Hirn“ Prinzip

Die Stammleser meine Kolumne werden sich vielleicht erinnern, dass ich vor einiger Zeit vor Fake-Videos gewarnt habe, mit denen Betrüger vermeintlich lukrative Geldanlagen anpreisen. Wenn ich das Thema heute erneut aufgreife, dann hat das einen realen Hintergrund. Die Anlagebetrüger finden besonders in den Altersgruppen 50+ immer wieder Menschen, die bereit sind mit riskanten Investitionen ihr Erspartes zu vermehren. Dabei läuft der Erstkontakt oft über Partnerbörsen. Wer nicht mehr allen sein möchte, sucht Kontakt über Zeitungsannoncen oder über Dating-Apps wie Tinder, Dating Sunday,

Parship und viele andere. Wenn man Pech hat, landet man bei einem, der es nicht auf echte Partnerschaft, sondern nur auf das Geld des Kontaktsuchenden abgesehen hat. Dabei laufen die ersten Gespräche oder Botschaften per Mail durchaus erfreulich. Es gibt nette Plaudereien und geheucheltes Verständnis für komplizierte Lebenslagen. Wenn Vertrauen aufgebaut wurde, wird das Gespräch auf das Thema Kapitalanlagen gelenkt. Man gaukelt dem Gesprächspartner vor, wieviel man mit Anlagen in Kryprowährung gewonnen hat und bringt sein Gegenüber dazu es mit kleinen Beträgen zu versuchen. Dazu soll das spätere Opfer einen Account auf einer Web-Seite des Betrügers öffnen, über einen Zahlungsdienstleister Bitcoins erwerben und auf den eingerichteten Account transferieren. Die Anleitung dazu erfolgt Schritt für Schritt von dem „netten“ neuen Bekannten. Wer mit 500€ anfängt, hört dann einige Tage später, dass die Summe auf 700€ angestiegen ist. Also wird das Opfer aufgefordert, höhere Summen einzuzahlen und schon fließen mal 1.000, dann 5.000 und mehr Euro. Und immer wieder kommt per Mail oder telefonisch die Info, dass sich bei Renditen von 70% und mehr eine stattliche Summe angesammelt hat. Will man dann etwas von seinem neuen Reichtum ausgezahlt bekommen bricht der Kontakt ab. Zu diesem Thema kursiert ein Spruch: „Gier frisst Hirn“. Lassen Sie die Finger von Geldanlagen mit vermeintlichen Renditen, die es nur im Märchen gibt.

222 Falschgeld

Heute mal eine erfreuliche Mitteilung zur Kriminalitätsentwicklung in Sachsen-Anhalt. Im vergangenen Jahr tauchte, laut Landeskriminalamt, rund ein Drittel weniger Falschgeld auf als 2024. Am häufigsten wurden 50€-Geldscheine (43%), gefolgt von den 20ern (24%) und den 100ern (23%) sichergestellt. Durch Ermittlungen der Polizei konnten in Arneburg, Staßfurt und Gardelegen größere Mengen veränderter Geldscheine sichergestellt werden. Das sind z.T. als „Spielgeld“ erhältliche Scheine, die rechtlich wie Falschgeld behandelt werden, wenn man damit bezahlt.

Üblicherweise tauchen „Blüten“ in großen Städten auf. Auch wenn ich hier „Blüten“ sage, in Fachkreisen werden sie als Falsifikate bezeichnet. Wo viel Geld umgesetzt wird, wird auch viel Falschgeld entdeckt und das ist naturgemäß in großen Einkaufsmärkten und Shoppingcentern. Diese Center, aber auch kleinere Geschäfte, haben zum Ladenschluss immer wieder einmal Falschgeld in der Kasse. Wenn Sie Pech haben, können Sie an der Supermarktkasse schon einmal einen falschen 20er oder 50er herausbekommen. Es gibt aber auch genügend Fälle, bei denen diese Falschgeldvertreiber auf der Straße Menschen ansprechen und darum bitten einen Schein zu wechseln, weil sie z.B. Geld für den Parkautomaten benötigen. Die meisten Fälschungen weisen grobe Mängel auf, die mit dem Prinzip : „Fühlen – Sehen – Kippen“entlarvt werden können:

Fühlen heißt, dass Sie eine erhabene Struktur spüren, wenn sie den Schein zwischen Daumen und Zeigefinger gleiten lassen.

Sehen bedeutet, dass Sie Wasserzeichen, Sicherheitsfäden und je nach Serie Porträtfenster entdecken, wenn Sie den Schein gegen das Licht halten.

Beim Kippen des Geldscheines verändern Hologramme ihr Erscheinungsbild, Zahlen ändern ihre Farbe und ein Balken wandert auf und ab. Je nach Blickwinkel tauchen zusätzliche Symbole auf.

Meine Empfehlung: Spielen Sie das doch einfach mal in einer Kaffeerunde durch. Macht Spaß und hat garantiert einen Aha-Effekt. Sollten Sie dabei Falschgeld entdecken, dann geben Sie es unbedingt bei der Polizei ab.

221 Betrug mit dem EURO-Jackpot

Die Teilnahme an einem Gewinnspiel hat für viele Menschen etwas Faszinierendes. Die Chance mit geringem Einsatz zu großem Reichtum zu kommen, ist so verlockend, dass Anbieter von Lotto-Gewinnen nicht um ihr finanzielles Aus bangen müssen. Jetzt gab es für viele Menschen eine vermeintlich frohe Botschaft. Ein Unternehmen, das sich „DerKundenClub“ nennt, hat bundesweit Schreiben verschickt und die Empfänger als „Mitglieder einer EUROJACKPOT-Spielgemeinschaft“ begrüßt. Vom Absender wird behauptet, dass die Betroffenen aus einer „bisherigen Spielgemeinschaft“ übernommen wurden. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, wie der Name dieser „bisherige Spielgemeinschaft“ ist. Dieses dubiose Unternehmen, das übrigens den Firmensitz in Bulgarien hat, gibt eine teilweise anonymisierte IBAN an, deren sichtbare Ziffern tatsächlich mit denen der Konten der angeschriebenen Personen übereinstimmt und kündigt an, dass ab sofort jeden Monat 79€ Gebühren abgebucht werden. Es gibt allerdings keinen Grund zur Panik. Eine Mitgliedschaft in einer Spielgemeinschaft zu unterstellen, ohne die Zustimmung des Betroffenen einzuholen, ist rechtlich schlicht und einfach unzulässig. Das Ärgerliche an der unerwünschten Post: Sie sollten reagieren.In solchen Fällen empfehlen die Verbraucherzentralen einen Widerspruch einzulegen und schriftlich zu bestreiten, einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Und bitte, behalten Sie die Kopie des Schreibens. Sollte trotzdem Geld vom Konto abgebucht werden, hat man die Möglichkeit, es bis zu acht Wochen ohne Angabe von Gründen bei der Bank zurückzurufen. Bei Betrugsfällen geht dies auch bis zu 13 Monaten. Deshalb empfehle ich, regelmäßig das Konto zu überprüfen. Ihre Daten können per Phishing von Ihrem PC, durch Zugriff auf Unternehmen, die Artikel im Internet anbieten oder viele andere Möglichkeiten an die Betrüger gelangt sein. Der Handel mit persönlichen Daten ist ein riesiges Geschäft. Also immer schön aufmerksam sein und wenn es trotzdem passiert ist, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

220 Die Spendensammler mit dem Klemmbrett

Schon seit Jahresbeginn treiben sich dubiose Spendensammler im gesamten Land herum. Beliebte Orte sind Parkplätze vor Supermärkten aber hin und wieder auch die Supermärkte selbst. Als ich unlängst in einem Markt in Gerwisch vor dem Regal mit den Müslis stand, klopfte mir ein junger Mann auf die Schulter und reichte mir wortlos ein Klemmbrett, auf dem sich eine Liste mit einem Spendenaufruf des Landesverbandes für Taubstumme Kinder befand. Ganz oben prangte die Deutschlandfahne, ein Behindertenlogo und das Logo eines Reiseunternehmens „Tourisme & Handycap“. Ich habe das Klemmbrett genommen und ihn freundlich lächelnd gefragt, woher er kommt. Mit Gesten gab mir der Mann zu verstehen, dass er nicht hören und nicht sprechen kann. Das ist für seine Betrugsmasche bequem, braucht er so doch keine Fragen zu beantworten. Er griff nach dem Klemmbrett und wollte verschwinden. Das konnte ich verhindern. Gemeinsam mit einem Kunden, den ich um Unterstützung bat, haben wir den Mann festgehalten und der Polizei übergeben. Der etwa 20 Jährige, der plötzlich wieder hören und auch sprechen konnte, nahm die Liste vom Klemmbrett, zerriss sie und versuchte sie in den Mund zu stecken, um sie zu verschlucken. Das gelang ihm nicht, also hielt er sie zerknüllt in der Hand, hinter seinem Rücken. Ein Prozedere, das bei gestellten Tätern immer wieder zu beobachten ist. Die Liste ist ein Beweismittel und wird, wenn es möglich ist, von ihnen vernichtet. Die zwei Polizisten, die nach ca. 10 Minuten vor Ort waren, nahmen ihn mit ins Büro, konnten aber die Liste nicht finden. Während ich das Müsliregal nach dem verschwundenen Zettel durchforstete, kamen zwei weitere Polizeibeamte. Gemeinsam fanden wir die Liste hinter einer Müslitüte. Die Beamten nahmen den Spendenbetrüger, der sich als Rumäne entpuppte, mit.

Auch wenn ich den Betrüger festgehalten habe, möchte ich Ihnen eine solche Aktion nicht empfehlen. Täter können unberechenbar sein, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen. Deshalb schätzen Sie die Situation realistisch ein, beobachten Sie das Geschehen und rufen Sie die Polizei über 110.

219 Gefälschte PayPal Anrufe

Die Möglichkeiten Geld zu überweisen, es an andere Personen, Unternehmen zu transferieren oder seine Rechnungen zu begleichen sind vielfältig. Eine Variante wird sehr häufig genutzt: Das Bezahlen mit PayPal. Man lässt sich bei PayPal registrieren und dann kann es losgehen. Aber wie bei fast allem, was mit Geld zu tun hat, lauern auch hier Gefahren.

Ich bin bei PayPal registriert und nutze diese Zahlungsmöglichkeit ziemlich häufig. Und ja, der Name suggeriert schon eine Vertrauensbasis, denn das „Pal“ bei PayPal steht für „guter Freund“ oder „Kumpel“. ABER wo es ums Geld geht, versuchen natürlich auch Leute mit einem gestörten Verhältnis zum Eigentum anderer für Geld für sich abzuzweigen. Und genau das passiert gerade wieder einmal in Größenordnungen. Da gehen bundesweit Telefonanrufe, die vermeintlich von PayPal kommen, mit Warnungen vor verdächtigen Abbuchungen ein. Und ehrlich, wenn man selbst PayPal nutzt, dann kann man bei solch einem Anruf schon unruhig werden. Die Erstinformation kommt immer von einer „Bandansage“. Ich habe selbst vor kurzem solch einen Anruf bekommen. Der Originaltext: „Hallo, das ist Paypal. Ihr Einkauf im Wert von 588 Euro wurde als verdächtig markiert und wird zurückgestellt. Bitte drücken Sie sofort die 1, um mit unserem Kundenbetreuer zu sprechen.“ Wer dieser Aufforderung folgt, landet in einem Call-Center. Der Gesprächspartner spricht in der Regel englisch oder mit gebrochenem Deutsch. Es wird behauptet, dass man über eine neue Angabe der Kontoverbindung und eine Zahlungsbestätigung in gleicher Höhe diese verdächtige Zahlung rückgängig machen würde. Wer das tut, der löst damit eine tatsächliche Zahlung aus und sein Geld ist weg. Sie sollten nicht reagieren und sofort auflegen. Loggen Sie sich über Ihren PC direkt bei PayPal oder über die PayPal-App auf Ihrem Handy ein. Über diese Verbindung können Sie Ihre Zahlungen einsehen aber auch den PayPal-Support erreichen und mit einem echten Mitarbeiter sprechen.

218 Palettenweise Handys

Aktuell versprechen windige Abzocker Smartphones, Spiele-Konsolen, Smart-TVs oder Notebooks mit großem Einsparpotential, weil sie als „Amazon-Paletten“ zum Kauf angeboten werden. Angeblich sollen die Lager bei Amazon geräumt und Retouren und nichtabgeholte Waren abgesetzt werden. Diese Paletten werden im Netz bereits ab 30 Euro angeboten. Hunderte angeblich zufriedene Kunden stellen „Beweisbilder“ im Netz bereit und teilen ihre Begeisterung über den Inhalt mit. Das hört sich erst einmal gut an und an dem palettenweisen Verkauf von zurückgegebenen Waren ist tatsächlich etwas dran. Allerdings funktioniert dies nicht per Angebot in den sozialen Netzwerken für wenig Geld an Privatkunden, sondern nur in großen Mengen an Unternehmen. Die versorgen anschließend gewerbliche Anbieter mit solchen Waren. Der palettenweise Verkauf an Privatkunden geht schon deshalb nicht, weil er an gesetzliche Hürden stößt. Ich denke da an die Gewährleistung oder das Rückgaberecht, wenn die Ware nicht gefällt. Es gibt Fälle, bei denen Interessenten auf einer gefälschten Amazon-Internetseite landeten, mehrere einhundert Euro zahlten und die Ware nie geschickt bekamen. Eine Nachfrage bei einer angegebenen Kontaktadresse verlief negativ, weil es die E-Mail-Adresse des vermeintlichen Verkäufers nicht mehr gab.

Wenn Waren zu einem Preis angepriesen werden, der so extrem vom tatsächlichen Preis dieser Artikel abweicht, dann lassen Sie sich nicht auf einen Kauf ein. Wer solch eine Palette, die oft auch wegen seines ungewissen Inhalts als Mystery-Box bezeichnet wird, bestellt und per Überweisung bezahlt hat, sollte umgehend mit seiner Bank sprechen. Über PayPal bezahlte Rechnungen, kann man über den Käuferschutz zurückfordern. Aber diese Betrüger werden die Zahlung per PayPal mit Sicherheit nicht anbieten. Bevor Sie sich auf solch ein Geschäft einlassen, sollten Sie im Internet recherchieren. Dort gibt es jede Menge Warnhinweise. Also: Finger weg davon … und wenn es trotzdem passiert sein sollte, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

217 Aufgabenbetrug in der Chatgruppe

Haben Sie schon einmal etwas von Chatgruppen gehört, in denen man kleine Aufgaben erledigen soll und damit Geld verdienen kann? So unkomplizierte Sachen wie z.B. das Teilen von „Likes“, oder positiven Bewertungen für unterschiedliche Produkte. Wer das eine Weile mitmacht, dem wird nach Erfüllung der Aufgaben eine Gewinnauszahlung zugesagt. Leicht verdientes Geld mit Sachen, die man ohnehin mal so macht, … sollte man meinen. Der Haken: Um in eine Gruppe aufgenommen zu werden, muss man erst einmal in Vorkasse gehen.

Die Täter suggerieren gekonnt, dass mit kleinem Einsatz viel Geld verdient werden kann. Die Einsätze, die von den Mitspielern verlangt werden, bezeichnen sie als „Provision“ also als eine Geldsumme, die für die Dienstleistung des Anbieters fällig ist. Die Betrüger weisen auf Erfahrungsberichte hin, die sie als serös darstellen und schicken sogar Kopien von angeblichen Dankschreiben. Das ist natürlich alles gefälscht. Um glaubwürdig zu wirken, werden in den ersten Phasen auch kleinere Geldbeträge an die Mitspieler ausgezahlt, das aber nur, um sie zu animieren, weiter höhere Summen zu investieren. Da baut sich eine endlose Spirale von Überweisungen auf. Man denkt immer: wenn ich diese Aufgabe löse, dann bekomme ich meinen Einsatz plus Gewinn zurück. Aber NEIN, nach einer gewissen Zeit wird man zum „VIP-Mitglied“ befördert und aufgefordert, den Einsatz erneut zu erhöhen – ohne etwas vom Gewinn zu sehen. Schnell sind da mehrere tausend Euro weg.

Solche „Spielereien“, wie sie hier über Messenger Gruppen angeboten werden, funktionieren nie. Mit ein paar Klicks und positiven Bewertungen von Produkten lässt sich kein Geld verdienen. Merken Sie sich einfach, dass Sie niemals Geld zahlen sollten, um Geld zu verdienen. Überprüfen Sie den Anbieter solcher „Aufgaben-Chats“ mit Tools zur Betrugserkennung. Wenn Sie in Versuchung geführt werden sollten oder sogar schon reingefallen sind, dann erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

216 Wohin mit dem Bargeld?

 … „Geben Sie es aus, dann kann es Ihnen nicht gestohlen werden.“ … lautete meine nicht ganz ernst gemeinte Antwort auf die Frage eines Telefonanrufers. Tatsächlich ging es darum, wie man Bargeld zu Hause aufbewahrt und wie ein Bargelddiebstahl von der Versicherung abgedeckt ist. Ich empfehle Ihnen, nur so viel Geld zu Hause aufzubewahren, wie Sie für spontane Ausgaben benötigen. Bargeld und auf Geldkarten geladene Beträge sind das beliebteste Diebesgut. In einer Standard-Hausratversicherung sind zwar die Gegenstände in Ihrem Haus bei Diebstahl versichert, frei zugängliches Geld aber nur bis zu 1.000€ (kann bei unterschiedlichen Versicherern variieren). Meist bieten die Versicherer neben der Basis-Versicherung noch Komfort- oder Premium-Varianten an. Diese kosten mehr, ersetzen aber für nicht in einem Tresor verschlossenes Geld den Schaden oft bis zu 5.000€.

Besser als auf einen Schadenersatz zu hoffen ist es, den Diebstahl zu verhindern. Das leistet, bis zu einem gewissen Maß, ein Wertschutzschrank. In ihm können Sie auch Schmuck und andere Wertgegenstände aufbewahren. Lassen Sie sich von Ihrer Versicherung oder einem Sicherheitsunternehmen beraten, welche Sicherheitsstufe ein Tresor speziell für Sie haben sollte. Auch wenn Ganoven unlängst in Gelsenkirchen hunderte Schließfächer in einer Sparkasse gelehrt haben, ist so ein Schließfach die beste Möglichkeit Bargeld aufzubewahren. Aber das ist schon wieder Stoff für einen gesonderten Artikel.

Wer keinen Tresor hat, setzt oft auf Kreativität. Das hilft zwar nicht unbedingt beim Versicherungsschutz, verhindert aber unter Umständen den Diebstahl.

Geldscheine in einer Toilettenpapier- oder Küchenpapierrolle eingerollt, werden nicht so schnell von Einbrechern entdeckt. Möglich ist auch das Einschweißen in einem Plastebeutel, der in der Blumentopferde oder in einer Vorratspackung Mehl oder Cornflakes versteckt wird. Ein Steckdosensafe, der aussieht wie eine Steckdose aber ein Mini Safe in der Wand ist, kann auch wirkungsvoll sein. Natürlich kennen Einbrecher auch solche Verstecke aber meist nehmen Sie das, wonach sie nicht lange suchen müssen.

215 Diebstahl aus PKW

Diebstähle aus PKWs sind in Burg, Geenthin aber auch den kleineren Gemeinden unserer Region ein immer wiederkehrendes Problem. Täter brauchen sich nicht einmal die Mühe machen, das Türschloss nachzuschließen oder die Tür aufzuhebeln. Es reicht, die Seitenscheibe einzuschlagen, um an die Objekte ihrer Begierde zu kommen. Zur Standardausrüstung eines PKW gehört eine Alarmanlage. Wenn eine Autosirene losgeht, besteht für die Täter immer die Gefahr, dass der Einbruch von Zeugen bemerkt wird und diese dann die Polizei informieren. Allerdings dauert das Entwenden einer im Innenraum abgelegte Tasche nur ein paar Sekunden und die Täter sind schnell verschwunden. Wer denkt, dass jede Alarmanlage einen solchen Diebstahl meldet, der irrt. In den meisten Fällen wird kein Alarm ausgelöst, weil die Standard-Einbruchmeldeanlagen bei PKWs mit den Türkontakten gekoppelt sind. Schlagen die Täter nur die Scheibe ein und greifen durch das zerstörte Fenster, reagiert diese Alarmanlage nicht. Wer einen Schutz vor dem Diebstahl durch eingeschlagene Scheiben haben will, der muss den Wagen mit einer Innenraum-Überwachungsanlage ausstatten. Die geht bereits los, wenn die Scheibe eingeschlagen wird. Aber selbst dann greifen sich die Diebe die schnell zugängliche Beute und verschwinden nach wenigen Sekunden. So ein Einbruch zieht Kosten und einen hohen Zeitaufwand nach sich. Besonders dann, wenn das Portemonnaie nebst Papieren im Handschuhfach gelassen wurde. Sie können etwas dafür tun, dass Ihr Fahrzeug nicht zum Einbruchsobjekt wird. Lassen Sie keine Taschen, Einkaufsbeutel, elektronische Geräte oder gar das Handy oder Portemonnaie für jedermann sichtbar im Fahrzeug liegen. Auch nicht bei kurzer Abwesenheit am Tage.

Wo nichts zu sehen ist, schlagen Täter, die auf schnelle Beute aus sind, nicht zu. Und bitte, lassen Sie auch scheinbar wertlose Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen. Das der Karton, der da auf der Rückbank steht, leer ist, weiß der Täter erst, wenn er die Scheibe eingeschlagen hat.

214 Trickdiebe im Supermarkt

Trickdiebe, die es vorwiegend auf die Portemonnaies der Mitmenschen abgesehen haben, sind mit Vorliebe in Einkaufscentren und Supermärkten unterwegs. Eine Methode ist bei den Langfingern besonders beliebt: der Diebstahl von Portemonnaies aus Handtaschen, die in Einkaufswagen abgelegt werden. Einer Frau aus Eisleben wurde ihr Portemonnaie gestohlen und in Oschersleben und Umgebung kam es zu mehreren gleichartigen Diebstahlshandlungen. Was da abläuft ist eine ganz simple Sache, für die man keine besonderen Fingerfertigkeiten braucht. Die Opfer machen es den Bösewichten leicht. Wenn Sie im Supermarkt mal genau hinschauen, werden Sie viele Frauen entdecken, die Ihre Handtasche im Einkaufswagen abgestellt haben. Manche denken an die Möglichkeit, dass Diebe zugreifen könnten und binden deshalb den Schulterriemen der Tasche am Wagengriff fest. Das bringt aber nur eine trügerische Sicherheit, denn die Täter haben es meist nur auf das Portemonnaie abgesehen. Oft haben Einzeltäter Erfolg, ohne dass sie einen Kontakt zum Opfer herstellen müssen. Die Einkaufswagen werden im Hauptgang abgestellt, während man sich in den benachbarten Regalreihen die Waren aussucht. Die Diebe könne da schnell unbeobachtet den Reißverschluss der Tasche öffnen, das Portemonnaie entwenden und unbemerkt verschwinden. Der Diebstahl wird meist erst an der Kasse bemerkt. Manche Opfer berichteten allerdings davon, dass sie von Fremden angesprochen und nach einem Produkt befragt wurden. Als sie freundlich beschrieben, wo der gewünschte Artikel zu finden ist, waren sie abgelenkt und ein Mittäter hat das Portemonnaie aus der Tasche entwendet. Sie sollten sich merken, dass die Handtasche nicht in den Einkaufskorb gehört. Tragen Sie die Tasche am besten mit dem Riemen quer über die Brust und dann bitte so, dass sie vor dem Körper ist, damit Diebe nicht unbemerkt die auf der Rückseite getragene Tasche öffnen können. Wenn es möglich ist, bewahren sie die Geldbörse in einer Innentasche Ihrer Jacke oder Ihres Mantels auf.

213 Die unerwartete Erbschaft

Das Leben ist wie eine Achterbahn, nach Tiefeschlägen kommt plötzlich und unerwartet ein Höhepunkt. Im November wurde mir mitgeteilt, dass gegen mich ein Haftbefehl von EUROPOL erlassen wurde – was natürlich eine Betrugsnachricht war. Jetzt erhielt ich eine Mitteilung, dass auf mich 29 Millionen US-Dollar warten. Ein Rechtsanwalt aus den USA schrieb mir, dass er auf der Suche nach Erben einer bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Familie in den USA, keinen Erfolg hatte. Jetzt suche er einen möglichen Begünstigten. Welch ein Glück, dass er in Deutschland meinen Namen fand. Da die Wurzeln der verstorbenen Familienangehörigen in Deutschland liegen, würde eine Überschreibung des Vermögens an mich möglich sein. Seine Anwaltskanzlei regelt alle Formalitäten und wird mir alle erforderlichen Nachweise und Dokumente übersenden. Die Millionen sollen allerdings zu 45% an die Kanzlei, zu 45% an mich und 10% an ein Waisenhaus gehen. Aber immerhin würde für mich noch ein stattlicher Betrag übrig bleiben … wenn es keine Betrugsmasche wäre. Für die Dokumente, angebliche Steuern, Zollgebühren u.ä. wird dann Geld verlangt, bevor Geld fließt. Und glauben Sie mir, es haben schon viele bezahlt, ohne je einen Dollar bekommen zu haben.

Millionenbeträge werden immer wieder unter verschiedenen Legenden in Aussicht gestellt. Da geht es um Überschüsse bei Gewinnen von Großunternehmen, Bankvermögen, dass keinem Eigentümer zugeordnet werden kann oder Bargeld als Kriegsbeute, das auf einem Dachboden gefunden wurde.  Manchmal sprechen „Rechtsanwälte“ von unverhofft aufgetauchten Familienschätzen, die der Staat für sich beanspruchen würde, wenn sich kein Eigentümer findet.

Meine Empfehlung: Werfen Sie solche Schreiben in den Papierkorb.

Lassen Sie sich nie auf Vorauszahlungen ein, so plausibel die Erklärung auch sein mag.

Holen Sie Informationen bei einer Verbraucherzentrale oder der Polizei ein. Wer der Versuchung nicht widerstehen konnte und schon Geld investiert hat, der sollte seine Scham überwinden und eine Anzeige bei der Polizei erstatten.

 

 

Im nachfolgenden Bereich finden Sie eine Auflistung der Artikel vergangener Jahre und gelangen über den darunter befindlichen Button zu den einzelnen Beiträgen.

 

Artikel 2025

 

193. Unseriöse Handwerker

194. Falschgeld von der Bank

195. Der Plastikflaschentrick

196. Kennzeichendiebstahl

197. Fahrraddiebstahl

198. Kein Mitleid beim Enkeltrick?

199. Diebe im Hotel

200. In Spanien ausgeraubt

201. Paysafe-Card Betrug

202. Banking-App Betrug

203. Abzocke mit Rundfunkgebühr

204. Falsche Gewionnversprechen

205. SMS-Betrug mit DHL

206. WhatsApp-Hotelbuchungsbetrug

207. Anlagebetrug

208. Die unerwartete Erbschaft

209. Haftbefehl von EUROPOL

210. Falle bei lukrativen Geldanlagen

211. Schockanrufe – Neue Masche

212. Falsche Bankmitarbeiter

 

Artikel 2024

 

192. Silvesterknaller

187. Erpressung mit Nacktfotos

186. Betrug mit Bezahlbaren-Codes im Supermarkt

185. Quishing – QR-Code-Betrug

184. Falsche Kriminalbeamte

183. Betrug mit PayPal

182. Betrug mit Kryptowährung

181. Trödel-Trickbetrüger

180. Geld für gläubige Menschen

179. Die Mail vom Auftragskiller

178. Wechselfallenbetrug

177. WhatsApp-Betrug

176. Diebstahl aus PKW

175. Falsche Microsoft-Mitarbeiter

174. Trickdiebe an Tankstellen

173. Witwe abgezockt

172. Langfinger im Winterurlaub

171. Kellereinbrüche

 

Artikel 2023

 

170. Silvesterfeuerwerk

169. Trickdiebe auf dem Weihnachtsmarkt

168. Betrügerische Spendensammler

167. Falsche Gewinnversprechen

166. Panikmache durch Fake-News

165. Die Energiepreisbremse

164. Nominiert für den Wirtschaftspreis

163. Kontobetrug per Lastschrift

162. Ein iPhone von WEB.DE

161. Der Stadtplantrick

160. Leergeräumter Hoteltresor

159. Urlaubsreise mit der Bahn

158. Ticketfälscher im Internet

157. Abzocke mit CO2-Ausgleich

156. Die Millionenerbschaft

155. Phishing-Mail von WEB.DE

154. Vorsicht bei Verrechnungsschecks

153. Buch-Betrüger

152. Betrug bei eBay-Kleinanzeigen

151. Fahrraddiebstahl

150. Dreiste Erpressung

149. Die Schulden des Verstorbenen

148. Diebstahl aus PKW

147. Zu geizig für Telefonsex-Gebühren

 

Artikel 2022

 

125 Der betrügerische Untermieter

126 Vorgetäuschte Liebe

127 Einfach mal so abgeschleppt

128 Der Deponiertrick

129 Negative Einflüsse

130 Kennzeichenklau

131 Euro in Schweizer Franken

132 Die Falle auf der Autobahn

133 Urlaubsreise gewonnen

134 US-Dollar im Leinenbeutel

135 Überzeichneter Verrechnungsscheck

136 Der Schock im Schuhladen

137 Täuschung bei Onlinebanking

138 Vorsich falsche Tickets!

139 Falschgeld

140 Abzocke durch Microsoft

141 Love-Scamming

142 Love-Scamming Teil II

143 Betrug mit Brennholz und Pellets

144 Betrug mit Zollgebühren

145 Betrügerische Spendensammler

146 K.O.-Tropfen

 

Artikel 2021

 

124. Unberechtigte Zahlungsforderungen

123 Der Lottogewinn aus Spanien

122. Vorsicht beim Geldverleihen

121. Gewinnversprechen

120. Der Internet-Auktionsbetrüger

119. Per Pishing-Mail an Ihr Konto

118. Der Internet-Auktionsbetrüger

117. Adressentausch im Urlaub

116. Helfer an der Raststätte

115. Betrug mit Google Play Karten

114. Wenn Gier das Gehirn vernebelt

113. Statt Enkeltrick – Schockanruf

112. Abzocke durch „Handwerker“

111. Unreine Diamanten

110. Der Trick mit dem PKW-Schlüssel

109. Wertsachen kennzeichnen

108. Betrügerische Fahrzeuganbieter

107. Feuer im Treppenhaus

106. Der „Sozialtelefonanschluss“

105. Panikmache um präparierte Visitenkarten

 

Artikel 2020

 

104. Neue Autos gestohlen

103. Betrügerische Spendensammler

102. Betrugsversuch am Telefon

101. Die russische Brautmasche

100. Manipuliert Geldautomaten

99. Astrale Versuchungen

98. Kellereinbrüche in Mehrfamilienhäuser

97. Die Wechselgeldfalle

96. Unbestellte Weinsendung

95. Auto vor dem Hotel ausgeräumt

94. Kaution für verhafteten Sohn

93. Abzocke von Trauernden

92. Abbuchung trotz Kontosperrung

91. Der betrügerische Radwanderer

90. Falsche Warnmeldungen – CORONA

89. Nicht leichtfertig Geld verleihen

88. Falsche Mitarbeiter des DRK

86. Kredithaie auf Husbesuch

85. Millionen für den guten Zweck

 

Artikel 2019

 

84. Wanderhandwerker zocken ab

83. Das Zentrum für Scheckbuchungen

63 Trickdiebe in weißen Kitteln

82. Die Kette für die Geburtstagstorte

81. Dreiecksbetrug aud eBay

80. Betrug mit Arbeitsvermittlung

79. Falsche Bußgeldbescheide

78. Betrüger schröpfen Ärzte

77. Der Münzen-Trick

76. Gestohlenes Auto gerkauft

75. Schnäppchenfalle im Internet

74. Paket für den Nachbarn

73. Der richtige Schließzylinder

72. Sexartikel für den Verstorbenen

71. Vorsicht beim Parkscheinlösen

 

Artikel 2018

 

 

70. Kontaktbörse mit bösen Folgen

69. Trickdiebe auf Supermarktparkplätzen

68. Zur Geheimhaltung verpflichtet

67. Gefahr an der Wohnungstür

66. Betrugsmail von Online Pay

65. Mit Funk-Kreditkarte eingekauft

64. Erpressung per Mail

63 Trickdiebe in weißen Kitteln

62. Nepp mit Messern und Topfsets

61. Die Gewinnmitteilung aus Australien

60. Unverhofftes Lottoglück

59. Vorsicht Falschgeld

58. Vorsicht bei Lock- und Pinganrufen

57. Schlüsselcode gehackt

56. Falsche Spendensammler

55. Ihr Aktfoto online

54. Diebische Handwerker

53. Der richtige Fenstergriff

52. Der Feststellungs-Bescheid

51. Post von der Hellseherin

 

Artikel 2017

 

 

50. Manipulierte Geldautomaten

49. Betrugsmasche am Telefon

48. Das Konto für den Nebenjob

47. Vorsicht Handy-Nepp

46. Diebe im Fitnesstudio

45. Undercover-Agent

44. Der Anruf von der Telekom

43. Der große Lottogewinn

42. Trickdiebe auf der Autobahn

41. Betrügerische Wanderarbeiter

40. Der Staubsaugervertreter

39. Unverhofftes Lottoglück

38. Der Geldvermehrer

37 Der Geldwechseltrick

36. E-Mail über Steuerrückerstattung

35. Homejacking

34. Überzeichneter Verrechnungsscheck

33. Betrügerische Teppichhändler

32. Die Mail vom BKA

31. Die Masche mit der PIN

30. Betrug mit der Liebe im Netz

 

Artikel 2016

 

 

28. Taschendiebe in Aktion

27. Abzocke mit Behindertenware

26. Kleine Läden im Visier

25. Schlagen Sie Alarm

24. Und plötzlich war das Auto weg

23. Das Paket für den Nachbarn

22. Dachdeckerkolonnen zocken ab

21. Tatort Friedhof

20. Falschgeld im Umlauf

19. So sichern Sie Ihr Navi

18. Falsche Polizisten

17. Einschleichdiebe

16. Falscher Polizist am Telefon

15. Der Job als Verkaufsmanager

14. Der Trick mit dem Zentralen Gewerberegister

13. Betrügereien über falsche Onlineshops

12. Trickdiebe in der Wohnung

11. Kleine Spende großer Schaden

10. Diebstahl aus Einkaufswagen

9. Lautlos durch die Terrassentür

8. Abzocke über DHL-Packstationen

7. Einbrüche in Gartenlauben

6. Knallerei zum Jahreswechsel

5. Die Spendenfalle

4. Langfinger auf dem Weihnachtsmarkt

3. Kennzeichenklau

2. Verhängnisvolle Anrufe

1. Betrügerische Fahrzeuganbieter